Schneeberger: Mehr Mitbestimmung durch neues Modell der NÖ-VP

SP-NÖ betreibt Blockade-Politik auf Kosten der Wähler

Niederösterreich, 6.7.97 (NÖI) "Die SP-NÖ hat offensichtlich Angst vor dem Wähler und einer aktiven Bürgermitbestimmung.
Denn wie wäre es sonst zu erklären, daß sie sich mit Händen und Füßen gegen die Landeshauptmann-Direktwahl und gegen eine Stärkung des Persönlichkeitswahlrechtes wehren. Dank eines
eigenen VP-Modus haben die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bei den kommenden Landtagswahlen aber
trotzdem ein echtes Auswahlrecht unter den VP-Kandidaten",
erklärte heute LAbg. Mag. Klaus Schneeberger. ****

"Ein weiterer Beweis für die Wählerscheue der SP ist die Tatsache, daß bei ihnen praktisch nur die eigenen Mitglieder
die Möglichkeit der Kandidatenreihung haben. Beim VP-Modell hingegen können alle Wahlberechtigten mitreden", so
Schneeberger.

"Für unsere Wähler ist also das maximale Mitbestimmungsrecht gegeben. So erhält der erste Kandidat 4 Prozent der
Parteistimmen pro Bezirk und der Zweitgereihte 2 Prozent Bonus. Gemeinsam mit den Vorzugsstimmen ergibt sich die endgültige Reihung. Benötigt ein SP-Kandidat rund 4000 Vorzugsstimmen um
einen vor ihm Gereihten zu überholen, so sind beim VP-Modell
nur rund 500 Vorzugsstimmen notwendig. Das ist echte Bürgermitbestimmung", schloß Schneeberger.

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