Steuerreform soll Ende der 13. Umsatzsteuervorauszahlung bringen

FWVÖ: Spezialsteuer für Unternehmer wieder stoppen!

Wien (OTS) - "Die 1995 eingeführte zusätzliche Vorauszahlung eines Elftels der Jahres-Umsatzsteuer darf nicht zur Dauerbelastung werden!", forderte der Vizepräsident des Freien Wirtschaftsverbandes Österreich (FWVÖ), Abg.z.NR Günter Kiermaier beim Kammertag der Wirtschaftskammer Österreich am Freitag in Wien. Für die derzeit tagende Steuerreformkommission der Bundesregierung sei diese Forderung zugleich ein Auftrag, so Kiermaier, hier eine andere Lösung zu finden.

Den RFW-Forderungen nach einer sofortigen Abschaffung dieser Vorauszahlung, wollte sich der sozialdemokratische Wirtschaftspolitiker nicht anschließen. Für den FWVÖ stellte Kiermaier klar, "daß wir in dieser Legislaturperiode äußerste Disziplin bei Budget und Steuern walten lassen müssen, um unsere internationale Verpflichtungen - Stichwort Euro - einhalten zu können!"

Gegen die wirklich extreme Belastung der Unternehmer durch den technisch gewählten Zeitpunkt für die Umsatzsteuerzahlung - im Dezember - müsse jedoch mittelfristig etwas getan werden. Kiermaier:
"Jeder Betrieb hat hier mit dem Weihnachtsgeld für seine Mitarbeiter ohnehin schon einen großen Zahlungsbrocken zu verkraften!" Deswegen müsse auch außer Streit stehen, daß eine solche als Sondermaßnahme eingeführte Vorauszahlungsleistung der Wirtschaft an den Staat keine Dauereinrichtung bleiben dürfe. "Mit der Steuerreform 2000 muß dieses Problem gelöst werden!", so Kiermaier.

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