Bundesjurgendring gegen Kürzung der österreichischen Jugendförderung

Die Jugendorganisationen im Österreichischen Bundesjugendring können wichtige Aktivitäten der außerschulischen Kinder- und Jugendbetreuung nicht mehr durchführen.

Wien (OTS) - Am 4. Juli 1997 übergab der Österreichische Bundesjugendring und seine Mitgliedsorganisationen dem Jugendminister, Dr. Martin Bartenstein, stellvertretend für die Regierung ein Protestpaket, das aufzeigt, welche Aktivitäten aufgrund der nochmaligen Kürzung der laufenden Förderungen mitten im Jahr nicht mehr durchgeführt werden können. Konkret wurde der Bundesjugendplan des ÖBJR in Form einer Bindung um 8 % gekürzt nachdem alle Organisationen bereits ihre Programmplanung und Budgetplanung abgeschlossen haben.

"Wichtige außerschulische Maßnahmen im Kinder- und Jugendbereich, wie z. B. Bildungsmaßnahmen und Sommeraktivitäten für Kinder sind akut von dieser Kürzung bedroht!" sagte der Vorsitzende des ÖBJR, Willie Mernyi von der Österreichischen Gewerkschaftsjugend. "Dieses Protestpaket soll veranschaulichen, was die Kinder- und Jugendorganisationen in Österreich leisten und was in Zukunft nicht mehr leistbar sein wird", so Mernyi weiter.

"Kinder- und Jugendarbeit ist auch Präventionsarbeit!", argumentieren die Betroffenen und warnen die Regierung mit Hinweis auf die steigenden Probleme von Jugendlichen vor den Folgen. Eine weitere Budgetkürzung in diesem wichtigen Sozialbereich würde fatale Folgen nach sich ziehen. Der Österreichische Bundesjugendring meldet weitere Protestmaßnahmen an, wenn es zu keiner zufriedenstellenden Lösung für das Budgetjahr 1997 kommt.

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Österr. Bundesjugendring
Willi Mernyi, Vorsitzender
Tel.: 01/53 444-320

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