"Plastikkarten": Hohe Recyclingquote

PVC sichert Einsatzfähigkeit und Dauerhaftigkeit

Wien (OTS) - Einem Rechenfehler unterliegt der Konsumentensprecher der Grünen, Franz Floss, hinsichtlich des Recycling der sogenannten "Plastikkarten": 13 Millionen Karten - davon 90 Prozent aus dem Kunststoff PVC - mit einem Gesamtgewicht von 65 Tonnen stecken laut Floss in den österreichischen Brieftaschen. Aber nur ein kleiner Teil davon sind "Jahreskarten" - die durchschnittliche Gültigkeitsdauer der Scheck-, Kredit-, Mitglieds- und Ausweiskarten kann mit 3 Jahren angenommen werden; einige gelten unbefristet. Die im Vorjahr gesammelten und wiederverwerteten 8 Tonnen PVC-Karten entsprechen somit einer Recyclingquote von mehr als 40 Prozent. "Erfreulich, aber sicher noch zu steigern", sagt Dr. Helga Roder, die Sprecherin der PVC-Industrie, und hofft auf wachsendes Reycyclingbewußtsein der Bevölkerung.

Roder weiter: "Für den Einsatz von PVC in dieser Anwendung spricht vieles, dagegen nichts." Vor allem bei Wertkarten sind Sicherheitsaspekte, die Wiederstandsfähigkeit und Fälschungssicherheit maßgebend - Anforderungen, die Alternativmaterialien nicht im selben Maß erfüllen können. Keine Lösung stellen beschichtete Karton- und Mischkunststoffkarten dar, da diese (auch dann, wenn sie, wie häufig der Fall, mit PVC beschichtet sind) das Recycling erschweren oder unmöglich machen.

"Im übrigen zielt das Argument, PVC solle vermieden werden, um die 'Dioxingefahr' zu verringern, ins Leere. Auch Herr Floss sollte mittlerweile wissen, daß Dioxine in Müllverbrennungsanlagen unabhängig davon entstehen, ob PVC mitverbrannt wird oder nicht", erinnert Roder.

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