Neues Waffengesetz: KfV Garant für professionelle psychologische Eignungsprüfung

KfV führt österreichweit gleichartige EDV-gestützte Untersuchungen durch - Alle Psychologen haben die gleiche Aus- und Weiterbildung und die gleiche Supervision - Zertifizierung nach ISO 9001 garantiert Qualitätskontrolle - KfV hat seit über 30 jahren Erfolg und Erfahrung bei der Testung von Personengruppen, z.B. Piloten und Fluglotsen

Wien (OTS) - Einen Schritt in Richtung mehr Sicherheit in Österreich setzt das Innenministerium mit der seit heute, den 1.7.97 geltenden Durchführungsverordnung zum Waffen-gesetz. Mit der sogenannten Verläßlichkeitsprüfung soll mißbräuchlicher Waffenverwendung präventiv gegengesteuert werden. Mit Hilfe einer psychologischen Untersuchung soll festgestellt werden, ob ein Mensch dazu neigt, insbesondere unter psychischer Belastung mit Waffen unvorsichtig umzugehen oder sie leichtfertig zu verwenden.

Als Durchführungsstelle für deratige Untersuchungen wurde das Kuratorium für Verkehrssicherheit durch das Innenministerium ermächtigt. Das KfV ist seit mehr als 30 Jahen erfolgreich der psychologischen Testung einzelner Berufsgruppen, wie z.B. Piloten, Fluglotsen, Berufsfahrern etc tätig. Bei diesen Testungen wird unter anderem die Verläßlichkeit, die Risikobereitschaft und die Aggressionsneigung der betreffenden Personen festgestellt. Die im KfV tätigen Psychologen verfügen über umfangreiches Know-How, das österreichweit gleichwertige, hochqualitative EDV-gestützte Untersuchungen garantiert. Darüberhinaus gewährleistet auch die Qualitätskontrolle nach ISO 9001 die bundesweit einheitliche, professionelle Untersuchung nach dem Waffengesetz. Neben den 36 bisher ausgebildeten Fachpsychologen arbeitet das KfV noch mit rund 100 selbsständigen Psychologen zusammen, die nach entsprechender Ausbildung diese Verläßlichkeitsprüfungen durchführen können.

Wie schon in der Vergangenheit oft demonstriert, ist das KfV jederzeit zur Kooperation auf fachlicher und wissenschaftlicher Ebene mit anderen qualifizierten Psychologen bereit.

Wie vom Gesetzgeber grundsätzlich und aus Kostengründen gewünscht, erfolgt die Verläßlichkeitsprüfung in zwei Phasen: In der ersten Phase erfolgt die Beurteilung des Bewerbers durch einen Psychologen mittels eines standardisierten Fragebogens und Interviews. Sollten sich dabei Zweifel an der Verläßlichkeit des Bewerbers im Umgang mit Waffen ergeben, so erfolgt in der zweiten Phase eine ausführliche und gründliche Untersuchung mit Explorationsgespräch.

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Abt. f. Öffentlichkeitsarbeit /
Herbert Koczera Tel.: 71770 - 122 DW
Ölzeltgasse 3 / 1031 Wien

Kuratorium für Verkehrssicherheit

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