KfV fordert Höhere Strafen für Gurtemuffel und strengere Verkehrsüberwachung

3 tödlich Verunglückte der Vorwoche nicht angegurtet - Gurtanlegequote sinkt

Wien (OTS) - Eine verstärkte Verkehrsüberwachung der Gurtanlegepflicht und Erhöhung des Strafausmaßes auf öS 500,-- fordert das Kuratorium für Verkehrssicherheit angesichts der Unfallbilanz der Vorwoche. 3 der im Straßenverkehr tödlich verunglückten Pkw-Lenker waren nicht angegurtet.

Die Gurtanlegequoten in Österreich gingen 1996 im Vergleich zu 1995 im Freiland um 3% und auf Autobahnen um 4% zurück. Rund ein Viertel der Pkw-Insassen ist dort ungesichert unterwegs. Im Ortsgebiet greifen gar nur 68% zum lebenssichernden Gurt.

Schon bei einem Aufprall mit 50km/h wird der Fahrzeuginsasse zu einem "Geschoß" von 3 Tonnen. Bei völliger Einhaltung der Gurtanlegepflicht könnten jährlich rund 150 Menschen mehr im Straßenverkehr überleben. Neben mehr Sicherheitsbewußtsein und Verantwortung würde eine Erhöhung der Strafgelder auf öS 500,-- zum Erreichen dieses Zieles deutlich beitragen, meint das KfV.

Insgesamt starben 25 Menschen in der Woche vom 23.-29.6.1997 auf Österreichs Straßen. Allein am Wochenende, das für Wien, Burgenland und Niederösterreich der Ferienstart war, verunglückten 16 Menschen tödlich.

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