Fischer-Deponie: Sperrbrunnen effizient und wirtschaftlich

Wien (OTS) - Gegen den Vorwurf des ineffizienten und kostspieligen Betriebes der Sperrbrunnenanlage der Fischer-Deponie wehrte sich am Montag der Vorstand der Kommunalkredit. Vor Journalisten sprach F-Landesrat Hans Jörg Schimanek von einer "sich selbst kontrollierenden Expertengruppe, die jährlich Millionen kassiert". Dazu stellt Mag. Gerhard Gangl, Vorstandsmitglied der Kommunalkredit richtig: "Wir sind im Auftrag des Umweltministerium für den Betrieb der Sperrbrunnenanlage verantwortlich und werden dabei von einer Expertengruppe beraten. Diese agiert völlig unabhängig von der von uns beauftragten Firma, die operativ vor Ort tätig ist. Weiters ist zur Überwachung des Betriebes ein unabhängiges Zivilingenieurbüro eingesetzt."

Die Betriebskosten der Anlage konnten - bedingt durch die immer geringeren Verunreinigungen aus der Deponie und Optimierung der Betriebsführung - von rund S 20 Mio. auf mittlerweile S 14 Mio. pro Jahr gesenkt werden; das jährliche Expertenhonorar (für technische und chemische Gutachten) macht davon knappe drei Prozent aus.

Die Wirkungsweise der Sperrbrunnen ist entgegen der Auffassung des F-Landesrates nach wie vor gegeben und wird durch ein umfangreiches Meßprogramm dokumentiert. Keiner der Meßwerte deutet darauf hin, daß sich an der vom Landwirtschaftsminister 1994 gemachten Aussage, daß "keine Gefahr im Verzug" mehr gegeben sei, etwas geändert hat.

Unabhängig davon begrüßt die Kommunalkredit alle Maßnahmen, die zu einer Sanierung der Deponie führen und damit längerfristig die Sperrbrunnen ersetzen könnten.

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