Höchtl: Lehrlingsausbildung wird mit 1. Juli 1997 billiger

Maßnahme soll mehr Lehrstellen bringen

Niederösterreich, 27.6.97 (NÖI) "Mit dem Entfall des Dienstgeberanteils zur Krankenversicherung tritt mit 1. Juli
1997 eine wichtige Maßnahme zur Verbesserung der
Rahmenbedingungen in der Lehrlingsausbildung in Kraft.
Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, brauchen künftig während der ersten drei Lehrjahre keinen Dienstgeberanteil zur Krankenversicherung entrichten. Das bringt beispielsweise einem Industriebetrieb bei einer Ausbildungsdauer von dreieinhalb
Jahren eine Ersparnis pro Jugendlichen von 16.546,- Schilling", erklärte der niederösterreichische VP-NAbg. Josef Höchtl.****

Einen weiteren wichtigen Ansatzpunkt, um der ernsten
Situation am Lehrstellenmarkt entgegenzuwirken, sieht Höchtl in
der Rückerstattung der Kommunalsteuer auf die Höhe der Lehrlingsentschädigung. "Immer mehr Gemeinden Niederösterreichs haben sich bereits zur Rückerstattung der Kommunalsteuer in
Form von Förderungen entschlossen, wodurch für Unternehmen eine zusätzliche Einsparung pro Lehrling in der Höhe von bis zu 11.059,- Schilling erzielt werden kann", schloß Höchtl.

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI