Dirnberger: F ist gegen legale Beschäftigung - VP kämpft gegen die Schwarzarbeit

Niederösterreich, 26.6.97 (NÖI) Der Resolutionsantrag der F
zur "Vergabe von öffentlichen Aufträgen ab dem Jahr 2003 an Firmen, die ausschließlich inländische Arbeitnehmer und EU-Bürger beschäftigen" ist völlig indiskutabel. So ist er zum ersten ausgesprochen ausländerfeindlich und bewegt sich genau
in der Linie der nationalistischen Vorstellungen und veralteten Denkstrukturen der F, die ja auch im Rahmen der Budgetdebatte mehrmals aufhorchen ließen, stellte heute LAbg. Alfred
Dirnberger fest.****

Zum zweiten sei dieser Vorschlag der F völlig
ungerechtfertigt. Es würde zu einer gravierenden
Benachteiligung von jenen Betrieben bei öffentlichen Auftragsvergaben und Förderungen kommen, die korrekt und legal Menschen beschäftigen. Offensichtlich versucht die F gegen die legale Beschäftigung aufzutreten. Die Volkspartei hingegen wird weiterhin gegen die Schwarzarbeit kämpfen und es auch nicht zulassen, daß Menschen in unserem Land, die einen legalen Arbeitsplatz haben, diskriminiert werden, betonte Dirnberger.

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI