Geschäftsjahr 1996 der Raiffeisen-Versicherung:

Boom bei Lebens- und Unfallversicherungen

Wien (OTS) - Mit dem besten Verkaufsergebnis seit Bestehen
des Unternehmens in den Sparten Lebens- und Unfallversicherung
geht das Geschäftsjahr 1996 als das erfolgreichste in die Firmenchronik der Raiffeisen-Versicherung ein. Weitblick,
rasches Reagieren auf Ausnahmesituationen, die Ausnutzung effizienter Marketinginstrumente und außergewöhnlich gute Rahmenbedingungen waren ausschlaggebend für das hervorragende Jahresergebnis und untermauerten den hohen Stellenwert der Raiffeisen-Versicherung innerhalb der BARC Versicherungs-Holding
AG. Durch die Gründung der BARC Versicherungs-Holding AG, einem Zusammenschluß der Versicherungskonzerne Bundesländer-/Raiffeisen-Versicherung und Austria-Collegialität, sind die Weichen in Richtung Europa gestellt. Ziel des Zusammenschlusses starker österreichischer Repräsentanten soll nicht nur die Verfolgung einer gemeinsamen Strategie in
Österreich sein, sondern auch eine verstärkte Marktpräsenz im Ausland. Das Gesamtprämienvolumen von 27,7 Milliarden Schillingdavon aus dem direkten Versicherungsgeschäft 25,8 Milliarden Schilling - demonstriert bereits heuer eindrucksvoll
die Stärke der Gruppe.

Kompetenz, Leistungsfähigkeit und Weitblick hat die Raiffeisen-Versicherung im Bereich der Lebensversicherung
bewiesen. Die Änderung des Strukturanpassungsgesetzes führte in der Branche zu einem wahren Boom an Neuproduktionen im Einmalerlagsgeschäft. Aufgrund einer zurückhaltenden Annahmepolitik bei Lebensversicherungen gegen Einmalerlag nahm
das Unternehmen bewußt vorübergehende Marktanteilsverluste auf sich. Dem gegenüber überschritt die Raiffeisen-Versicherung bei Verträgen gegen laufende Prämie erstmals die Drei-Milliarden-Schilling-Grenze. Mit 9,8 Milliarden Schilling
einer Produktionssteigerung von 64 Prozent - neuproduzierter Versicherungssumme in der Kapitalversicherung weist dieser Wert
das bisher beste Ergebnis in der Geschichte der Raiffeisen-Versicherung auf. Aufgrund einer durchschnittlichen Prämiensteigerung von 11,2 Prozent liegt das Unternehmen weit
über dem österreichischen Marktdurchschnitt von 3,1 Prozent.
Mit der Dread-Disease-Versicherung "Raiffeisen-Überlebensversicherung" - und der "Raiffeisen-Fondspolizze" wurden zwei neue attraktive Lebensversicherungsprodukte auf den Markt gebracht, wobei die Dread-Disease-Versicherung gleich in den ersten sechs Monaten
eine Bestandsprämie von 12,9 Millionen Schilling einbrachte. Im Bilanzjahr 1996 stehen 4,5 Milliarden Schilling verrechnete
Prämien aus Lebensversicherungen Versicherungsleistungen von 2,7 Milliarden Schilling gegenüber.

Um 39 Prozent übertraf das Produktionsniveau in der Unfallversicherung den Wert des Vorjahres. Das Prämienvolumen
stieg um mehr als 10 Prozent auf knapp 350 Millionen Schilling.
Zu diesem Spitzenwert trug die erfolgreiche Umsetzung der 1995 geschaffenen "Raiffeisen-Aktiv-Unfallvorsorge" maßgeblich bei. Positiv entwickelte sich das Prämienvolumen bei gleichzeitigem Rückgang der zu erbringenden Leistungen. Aus 2.425 Leistungen erfolgte eine Gesamtauszahlung von 179,2 Millionen Schilling mit einer durchschnittlichen Leistung von 73.900 Schilling. Die
Anzahl der Unfallversicherungsverträge stieg im Geschäftsjahr
1996 um 7 Prozent auf insgesamt 153.584.

Im Bereich der Sachversicherung sah die Zielorientierung eine Fokussierung auf die in Kooperation mit der Bundesländer-Versicherung angebotenen Sach-Standardprodukte vor, was eine kontinuierliche Steigerung in allen Bereichen mit sich brachte. Mit der standardisierten Rechtsschutzversicherung in Kooperation mit BV-ARAG -1.500 Verträge erbrachten eine Bestandsprämie von 2,3 Millionen Schilling bereits im ersten
Jahr - ist das Service innerhalb des Konzerns komplett. Das gemakelte Prämienvolumen in der Sachversicherung beläuft sich
per Ende 1996 auf 275 Millionen Schilling.

Aktueller Geschäftsverlauf 1997

Als Schwerpunkt für das laufende Geschäftsjahr 1997 gilt die verstärkte Positionierung der Raiffeisen-Versicherung als "der österreichische Privatpensionsversicherer".

Das Jahr 1997 steht auch im Zeichen sehr hoher
Ablaufleistungen. 72.916 Verträge mit einer Ablaufleistung von 5 Milliarden Schilling und einem Prämienabgang von 259 Millionen Schilling werden fällig. Der Anteil an Verträgen nach dem Kapitalversicherungsförderungsgesetz, den sogenannten "Salcherpolizzen", beträgt 62.861 Stück mit einer Versicherungssumme von 2,3 Milliarden Schilling und einem Prämienabgang von 154 Millionen Schilling. Aufstockungsaktionen
und bereits seit einiger Zeit laufende attraktive Verlängerungsangebote für Salcherpolizzen sollen diesen hohen Prämienabgang kompensieren.

Ebenfalls gezielte Verkaufsaktivitäten gelten der Forcierung
und Festigung der Sach-Standardprodukte. Seit Beginn des Jahres spricht die Raiffeisen-Versicherung mit dem "Raiffeisen-Jugend-Start-Package" die bisher nicht betreute Zielgruppe der 15 bis 25jährigen an - Studenten, Präsenz- und Zivildiener sowie Lehrlinge, die eine eigene Wohnung, einen
eigenen Haushalt besitzen und aus der Mitversicherung der Eltern herausgelöst sind. Angeboten bekommen sie ein Jugendbündelpaket, bestehend aus einer Haushalts-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung, polizziert von der Bundesländer-Versicherung und wahlweise einer
Unfallversicherung, von der Raiffeisen-Versicherung polizziert.

Seit Anfang Februar gelten geänderte Rahmenbedingungen bei Freizeitunfällen. Der Verunglückte hat für die Differenzkosten zwischen Ersatz der Sozialversicherung und den Effektivkosten
bei Hubschraubereinsätzen im Sport- und Freizeitbereich selbst aufzukommen. Die Raiffeisen-Versicherung hat rasch reagiert und einen Produktbaustein "Bergungskosten" entwickelt, der um 96 Schilling Jahresprämie derartige Kosten bis 100.000 Schilling abdeckt.

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Raiffeisen-Versicherung AG
Pressestelle, Reinhard Hübl
Tel. (01) 211 19/3300 DW

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