Wiener Liberale fordern weitere Reformschritte im Krankenanstaltenverbund

Bolena: Bettenreduktion ja, weitere Strukturreformen notwendig

Wien (OTS) Der Übersiedlung des Maria-Theresien-Schlössels auf die Baumgartner Höhe, der Poliklinik ins Sophienspital sowie der Kinderklinik Glanzing ins Wilhelminenspital könne sie zustimmen, so heute die Liberale Gemeinderätin Alexandra Bolena.

"Aus medizinischer Sicht ist die Übersiedlung der Neonatologie der Kinderklinik Glanzing ins Wilhelminenspital vernünftig, so kann dort ein Perinatalzentrum entstehen, in dem Geburtshilfe und Betreuung der Kinder optimal verbunden werden", meinte Bolena.

Die Übersiedlung sei ein wichtiger Beitrag zur Kostenreduktion im Wiener Gesundheitswesen bei einer gleichzeitigen Verbesserung der medizinischen Qualität. "Die ICAM-Studie zur Qualität der Betreuung von Kindern und Müttern sagt eindeutig, daß eine Zusammenführung von Frauen- und Kinderklinik nach den heutigen medizinischen Erkenntnissen unabdingbar ist. Diesen Aussagen kann ich mich nur anschließen", sagte Bolena.

Darüber hinaus, so Bolena, seien noch weitere Schritte nötig: Eine Herauslösung des Krankenanstaltenverbundes aus dem Magistrat, nannte die Liberale Gemeinderätin an erster Stelle. Dabei seien dem KAV weitere Kompetenzen zu erteilen, insbesondere die Personalhoheit über die Bediensteten.

Zielvorstellung der Liberalen sei, eine privatrechtliche Trägerschaft der Wiener Krankenanstalten zu errichten, wie es sich auch in anderen Bundesländern bereits bewährt hätte, so Bolena abschließend.

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