Amon: Hände weg von der Prämie!

Wien (OTS) - Bundesobmann der Jungen ÖVP und Abg. z. NR Werner
Amon spricht sich gegen eine Senkung der Bausparprämie um ein oder zwei Prozent aus, die wiederum vor allem Jugendliche, am Beginn des Erwerbslebens stehende Menschen treffen würde. Es ist zwar richtig, daß die derzeitige Zinssituation billigere Darlehen am Kapitalmarkt ermögliche, jedoch wird dieser Zustand nicht von Dauer sein.

"Ich fürchte, daß die jetzt gegebenen Versprechen, die Prämie je nach Entwicklung der Zinssätze anzupassen, nicht in die Tat umgesetzt werden!" lehnt Amon die Kürzung der Prämie ab. Da nicht zu erwarten ist, daß sich die Budgetsituation in absehbarer Zeit wesentlich verbessert, wird der Finanzminister bei einer zukünftigen Anpassung der Prämie in der angenehmen Lage sein zu argumentieren, daß das Budget eine Anhebung verhindere. Zu überlegen ist aber, ob die Förderung der Eigenheimschaffung bespielsweise durch steuerliche Maßnahmen nicht effizienter erreicht werden könnte.

Weiters ist jedoch darauf hinzuweisen, daß die Senkung der Bausparprämie den Anreiz, einen Bausparvertrag abzuschließen, vermindert: "Wenn jemand ein derzeit günstigeres Kapitalmarktdarlehen aufnimmt, aber aufgrund der schlechteren Rendite keinen Bausparvertrag abschließt, fehlt ihm die Möglichkeit, bei steigenden Zinssätzen auf ein dann günstigeres Bauspardarlehen umzusteigen!" warnt Amon vor dieser möglichen Auswirkung.

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