Wiener Liberale kritisieren: "Lernstatt Zwei" wird nicht umgesetzt

Die Lehrlingsoffensive Aktion 400 der Wiener Stadtregierung bleibt Stückwerk

Wien (OTS) Das in Rust beschlossene Lehrlingspaket der Regierung bringt zwar einige Notsofortmaßnahmen, um die aktuellen Schwierigkeiten zu lindern. Aber in der entscheidenden Frage einer grundlegenden Reform der dualen Ausbildung konnten keine wirklichen Fortschritte erzielt werden. "Gerade solche Reformen wären aber dringend notwendig, um die Lehrlingsmisere zu beheben", stellte heute die Liberale Gemeinderätin Alexandra Bolena fest.

Die Lehrlingssituation in Wien bleibt angespannt. Die Prognose des Arbeitsmarktservice für den Herbst ist sehr ungünstig. Für 2851 Wiener Lehrstellensuchenden werden in Wien insgesamt etwa 715 offene Lehrstellen zur Verfügung stehen. Die Situation sei also wirklich dramatisch, so Bolena.

"Um so bedauerlicher ist es, daß wichtige Teile der von der Regierung angekündigten Lehrlingsoffensive nur Ankündigungspolitik bleiben. Die so wichtige "Lernstatt Zwei" links der Donau wird nicht errichtet", meinte Bolena.

Als positives Ergebnis der heutigen Debatte vermerkt GR Alexandra Bolena, daß die Stadträtin die Umsetzung des Projektes LIDO zur Betreuung am Arbeitsmarkt benachteiligter Jugendlicher angekündigt hat. In diesem Zusammenhang ist besonders erfreulich, daß nach eigenen Aussagen die Stadträtin Laska nicht allein auf dem Verein Wiener Jugendzentren als Träger beharrt, sondern durchaus auch die Möglichkeit der Trägerschaft durch das WUK für diese Projekt in Betracht ziehen will.

"Jetzt muß die Stadträtin nur noch für eine Umsetzung vor dem Herbst sorgen, denn daß dieses Projekt dringend gebraucht wird, steht wohl außer Streit", schloß Bolena.

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