Österreich: Bilderbuch-Einsatz bei Arbing - Erst Freiwillige machen Hilfe bei Großunfällen möglich Wien (ÖRK) - "Nur eine trainierte und praxiserprobte Mannschaft

aus freiwilligen Helfern kann Großunfälle wie das Zugsunglück bei Arbing sanitätsdienstlich versorgen", sagt Bernhard Jany, der Sprecher des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK). Das Rote Kreuz nimmt das Zugsunglück vom Dienstag nicht nur zum Anlaß, auf die Unersetzlichkeit der freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst hinzuweisen, sondern auch den Ausbildungsstand
der Rotkreuz-Helfer hervorzuheben. Dieser war in den vergangenen Wochen immer wieder Thema der öffentlichen Diskussion gewesen.

"Das Rote Kreuz wurde für seinen Bilderbuch-Einsatz von allen Seiten gelobt", so Jany. "Das Unglück geschah um 15.30, wir wurden um 15.44 alarmiert und waren Minuten später am Einsatzort. 105 Rotkreuz-Helfer, darunter 95 Sanitäter und zehn Ärzte, haben die 94 Verletzten versorgt." Auch die Koordination der Rettungsmittel hat hervorragend geklappt: 27 Rettungswagen, vier Notarzt-Wagen
und zwei Rettungshubschrauber standen im Einsatz, um die
Verletzten zur Weiterversorgung in die umliegenden Krankenhäuser
zu bringen.

"Neun Spitäler haben die Verletzten aufgenommen. Was im Einsatz
wie selbstverständlich funktioniert, verlangt ein Großaufgebot an Logistik, qualifizierten Mitarbeitern und modernsten Rettungsmitteln. Daß das Rote Kreuz darüber verfügt, darauf soll auch einmal hingewiesen werden", so der Rotkreuz-Sprecher mit
Bezug auf die jüngste Diskussion um die Sanitäter-Ausbildung.

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Mag.Robert Dempfer
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