Holender: "Eiserner" als "Museum in progress"

Wien (OTS) - Neues aus der Debatte um den Eisernen Vorhang der Wiener Staatsoper: Schon vor Wochen hatte Operndirektor Ioan Holender im News-Exklusivinterview vorgeschlagen, das ästhetisch bedenkliche Werk des hochdekorierten NS-Malers Rudolf Eisenmenger zu tilgen. Eine insbesondere von der FPÖ geführte erbitterte Debatte war die Folge.

Nun hat Holender, wie News berichtet, bei Kanzler Klima eine neue Idee zur Lösung des leidigen Problems deponiert: Der "Eiserne" soll, weiß verhängt, zum "Museum in progress" werden. Namhafte bildende Künstler sollen Sujets entwerfen, diese werden elektronisch auf die weiße Fläche projeziert. Die Bilder sollen, so Holender zu News, im Jahresrhythmus wechseln. Der Eisenmenger-Vorhang bliebe auf diese Weise erhalten.

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