Wiener Liberale verlangen Prüfung des Vereins "Wiener Kulturservice"

Hecht: Wo sind die Einnahmen?

Wien (OTS) Heftig kritisierte Gabriele Hecht, die Klubvorsitzende der Wiener Liberalen, anläßlich der Rechnungsabschlußdebatte des Gemeinderates die parteipolitisch motivierten Subventionen der Gemeinde Wien.

In Erfüllung des "Side-Letters" erhielt die ÖVP für ihren Kulturverein Stadtfeste/Metropol eine Nachtragssubvention von 1,5 Millionen Schilling, im Gegenzug dafür der SPÖ-Verein Wiener Kulturservice 20,2 Millionen, also um 3 Millionen mehr, als im Vorjahr, so Hecht. Darüber hinaus liege im Fall des Donauinselfestes krasser Mißbrauch vor, kritisierte Hecht.

So würde der Verein "Wiener Kulturservice", für die Veranstaltung des Donauinselfestes, 14 Millionen Schilling Förderung erhalten. Im Förderansuchen des "Wiener Kulturservice" seien zwar die Ausgaben, aber keine Einnahmen ausgewiesen. Man wisse aber, daß durch Standmieten am Donauinselfest sehr wohl Einnahmen für den veranstaltenden Verein zu verzeichnen seien, meinte Hecht. Eine Klärung des Umgangs mit öffentlichen ‘Gelder halte sie für dringend notwendig, meinte Hecht. Deshalb brachten die Liberalen einen Antrag auf Prüfung des Vereins "Wiener Kulturservice" durch das Kontrollamt der Stadt Wien ein.

Darüber hinaus wies Hecht auf das nach wie vor ungelöste Problem der Vereinigten Bühnen hin. Man hätte bis heute noch keine Entscheidung für das Musical in Wien getroffen, genau so würde es sich mit der Tanzszene verhalten.

Verbale Bekenntnisse zur Kinderkultur würden von Seiten des Stadtrates Marboe, den sie persönlich sehr schätze, abgelegt, Umsetzungen könne sie aber keine erkennen. Sie wolle an die gekürzten Subventionen für das Kindermuseeum erinnern, so Hecht abschließend.

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