Klupper: Zivildienstplätze bei Rettungsorganisationen nicht auf Kosten unserer Bevölkerung einsparen

Niederösterreich, 23.6.97 (NÖI) Nunmehr wurde bekannt, daß
das Innenministerium beabsichtigt, die Anzahl der Zivildienstzuweisungen für die Rettungsorganisationen ab Juni
1997 zu kürzen. Diese Kürzung erfolgt nicht, weil keine Zivildiener zur Verfügung stehen, sondern aus finanziellen Gründen. Dies kann nicht hingenommen werden.****

Aus diesem Grund wurde vom Sicherheitssprecher der NÖ-VP,
LAbg. Hans Klupper ein Resolutionsantrag in die Budgetdebatte
des NÖ Landtages eingebracht. Der Antrag sieht vor, daß die Landesregierung den Bund zu einem Umdenken in diesem sensiblen Bereich bringt und eine Zuweisung der bewilligten
Zivildienstplätze im bisher vorgesehenen Ausmaß vorgenommen
wird.

"Eine Kürzung der Zivildiener würde die wichtige Arbeit der Rettungsorganisationen in unserem Land erschweren. Dies kann sicherlich nicht im Sinne der Sicherheit unserer Bevölkerung liegen", so Klupper weiter.

Darüber hinaus könne mit dieser Maßnahme nicht einmal etwas eingespart werden. Die Kosten würden lediglich auf spätere
Zeiten verschoben werden. So müßten nämlich die fehlenden Zivildiener durch hauptamtliche Mitarbeiter der Rettungsdienste ersetzt werden. Diese Kosten würden dann das Land und die
Gemeinden unmittelbar treffen und weitaus mehr ausmachen als
bisher. "Es kann nicht sein, daß auf Kosten unserer Bevölkerung kurzfristige Einsparungsmaßnahmen durchgezogen werden", betonte Klupper.

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