Böhm: Bugetvoranschlag 1998 im Sinne der Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder

Niederösterreich, 23.6.97 (NÖI) Klubobmann Gerhard Böhm wies heute im Rahmen der Generaldebatte zum Budgetvoranschlag 1998
darauf hin, daß dieser Vorschlag voll und ganz seinem Motto, nämlich "solid und solidarisch" zu sein, nachkommt. "So ist
dieses Budget 1998 sowohl in seinen Eckdaten solid, als auch
mit seinem Ziel, nämlich den sozial Schwächeren
entgegenzukommen, solidarisch. So ist das Budget insbesondere
mit den Alten, Kranken, Behinderten, aber auch mit unseren
Familien, der Wirtschaft etc. solidarisch. Dies ist in Zeiten,
in denen sich die Wirtschaft und die Konjunktur nicht gerade in Hochstimmung befinden, sicherlich nicht selbstverständlich", so Böhm.****

Böhm wies darauf hin, daß das Budget 1998 voll und ganz den Konvergenzkriterien entspricht und kein EU-Defizit aufweist.
Die Zahlen des Budgetvoranschlages sagen aber auch aus, daß
dieses Budget mit großem Verantwortungsbewußtsein für Niederösterreich und seine Bevölkerung erstellt wurde. So ist
die Konsolidierung nicht nur kurzfristig für das Jahr 1998 zu sehen, sondern auch für die Zukunft, im Interesse unserer
Kinder und Kindeskinder, erklärte Böhm.

Im besonderen wies Böhm auf die Wohnbauförderung hin, in der Niederösterreich ohne weiteres mit "einer Chronologie des Erfolges" umschrieben werden könnte. "Niederösterreich ist im Reigen aller Bundesländer federführend bei der
Wohnbauförderung. So haben in einem Zeitraum von nur fünf
Jahren "sage und schreibe" 66.800 niederösterreichische
Familien die Möglichkeit erhalten, eine neue Wohnung zu
beziehen. Insgesamt wurde dadurch eine Investitionsvolumen von
90 Mrd. Schilling ausgelöst", erklärte Böhm.

Solidarisch ist Niederösterreich aber auch, wenn es um die Wirtschaft und um Schaffung von Beschäftigung geht. So gehen
vom Budget 1998 rund 1/3, also 17 Mrd. Schilling in
Beschäftigungs- und Wirtschaftsimpulse. "Nicht umsonst ist Niederösterreich seit Jahresbeginn, was die Beschäftigtenzahlen betrifft, weit über dem Bundesdurchschnitt anzusiedeln", so
Böhm weiter.

Besonders hob Böhm aber auch eine Einrichtung des Landes Niederösterreich hervor, die bei den bisherigen Budgetdebatten immer etwas zu kurz gekommen sei, nämlich auf die Dorf- und Stadterneuerung. "Es ist dies eine Idee, die durch das
engagierte Mitwirken unserer Bevölkerung blendend umgesetzt
werden konnte. Es ist dies aber auch der Beweis dafür, daß den Menschen in unserem Land sehr viel an der Gestaltung unseres gemeinsamen Lebensraumes liegt. So wurden im Jahr 1996 im
Rahmen der niederösterreichischen Dorf- und Stadterneuerung insgesamt 365 Vereine mit 22.000 Dorfaktivisten, die 170.000 freiwillige Arbeitsstunden leisteten, betreut", bilanzierte
Böhm.

Böhm nahm dies zum Anlaß, um allen Freiwilligen in unserem
Land ein aufrichtiges Dankeschön zu sagen. "Viele Leistungen
wären ohne die Mitwirkung all unserer Freiwilligen, nur mit
enormen finanziellen Aufwendungen seitens der öffentlichen Hand
zu bewältigen", betonte Böhm.

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