Mautner Markhof: Herabsetzung der Promillegrenze trägt nichts zur Verkehrssicherheit bei

Niederösterreich, 22.6.97 (NÖI) Gegen die Herabsetzung der Promillegrenze auf 0,5 Promille sprach sich heute LAbg. Michael Mautner Markhof aus.****

"Eine Absenkung der Promillegrenze auf 0,5 Promille ist sicherlich kein Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit
auf unseren Straßen. So ist erwiesen, daß Unfälle, die im alkoholisierten Zustand verursacht werden, jenseits der 0,8 Promillegrenze liegen. Viel effizienter wäre eine bessere
Schulung und Ausbildung der jungen Kraftfahrzeuglenker", so der Abgeordnete weiter.

Als einen weiteren Schritt zum Erfolg im Kampf gegen Alkohol
im Straßenverkehr, führte Mautner-Markhof schärfere Kontrollen des geltenden Promillelimits und eine stufenweise Verstärkung
der Strafen für höher alkoholisierte Lenker an. Ein Beispiel dafür könnte ein längerer Führerscheinentzug für Lenker mit einem Alkoholpegel von über 1,2 Promille sein, erklärte Mautner Markhof.

"Die Herabsenkung der Promillegrenze auf 0,5 Promille ist
nicht nur eine neue Art der Kriminalisierung unserer
Autofahrer, sondern auch ein Anschlag auf die Gastronomie in
unserem Land", betonte Mautner Markhof.

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