Klupper fordert Assistenzeinsatz des Bundesheeres an EU- Außengrenzen

Niederösterreich, 22.6.97 (NÖI) Die niederösterreichischen EU-Außengrenzen sind leider noch immer nicht ausreichend abgesichert. So fehlen nach wie vor 300 Exekutivbeamte für den niederösterreichischen Grenzdienst, stellte der
Sicherheitssprecher der NÖVP, LAbg. Hans Klupper, fest.****

"Nach dem Schengener Abkommen sind 870 Beamte an unseren
Grenzen zu stationieren. Innenminister Schlögl ist daher aufgefordert, endlich die notwendige Aufstockung vorzunehmen.
Ist dies nicht möglich plädiere ich dafür, daß im Interesse der Sicherheit unserer Bevölkerung das Bundesheer im Rahmen eines Assistenzeinsatzes beigezogen wird", so Klupper weiter.

Klupper begründete seine Forderung damit, daß das vorhandene Personal bereits völlig überlastet sei. Die Klagen von Beamten
und Bezirkshauptmannschaften sind nicht zu überhören. "Die Sicherheit in unserem Land für unsere Bevölkerung muß an erster Stelle stehen. Ich fordere daher den Innenminister auf, so
rasch als möglich die notwendigen Schritte zu setzen", betonte Klupper.

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