Bauer: Bezirk Hollabrunn ist Vorbild

Niederösterreich, 21.6.97 (NÖI) Anläßlich der Präsentation der hundertsten Aktion "Känguruh" einer niederösterreichischen Kindergarten-Aktion mit der Landesstelle NÖ des Kuratoriums für Verkehrssicherheit - zeigte sich die Weinviertler NAbg. und Hollabrunner ÖVP-Chefin Rosemarie Bauer über die Tatsache, daß der Bezirk Hollabrunn in punkto Verkehrssicherheit die
niedrigste Anzahl bei Verkehrsunfällen verletzter Kinder
aufweist, sehr erfreut.****

"Jedes verletzte Kind ist eines zuviel. Auch die Tatsache,
daß mehr Kinder als Fußgänger als als Radfahrer verletzt
werden, zeigt, daß man nicht früh genug anfangen kann, Kinder über die Gefahren des Straßenverkehrs zu informieren und spielerisch auf Gefahrensituationen vorzubereiten", so Bauer.

Die Aktion Känguruh richtet aber auch einen Appell an die Eltern: Noch immer ist es nicht selbstverständlich,
entsprechende Kindersitze und Kindergurte in den Autos zur
Sicherung der Kinder anzubringen. Deshalb werden bei
Elternabenden in den Kindergärten Crash-Test-Videos gezeigt,
die auf die Wichtigkeit der Kindersitze hinweisen. Schließlich
ist die Gefahr, bei einem Unfall getötet und schwer verletzt zu werden, für ungesicherte Kinder sieben Mal so hoch wie für gesicherte. Trotz der Verwendungspflicht ist aber rund ein
Drittel aller im Auto beförderten Kinder ohne Kindersitz
unterwegs.

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