Moser: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll rettet die Donauuniversität

Niederösterreich, 21.6.97 (NÖI) Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ist es in einem Gipfelgespräch mit Bundesminister Einem gelungen, die Donauuniversität zu retten. Der Weiterbestand
dieser so wichtigen Bildungseinrichtung ist damit gesichert,
stellte LAbg. Karl Moser fest.****

Im Rahmen dieses Gespräches wurde auch eine Strukturreform vereinbart, die eine höhere wissenschaftliche Effizienz bringen soll. Dies wird durch eine vermehrte Kooperation mit anderen Universitäten erreicht werden. Darüber hinaus soll es zu einer schlankeren Verwaltung in der Donau-Universität kommen. Geplant ist, daß es in Zukunft nur noch einen Präsidenten sowie einen Vizepräsidenten gibt. Der Vizepräsident wird aber gleichzeitig eine Abteilung leiten, so Moser weiter.

Moser wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß Niederösterreich als das größte Bundesland Österreichs ein
Recht auf eine eigene universitäre Einrichtung habe. Darüber hinaus habe sich die Donauuniversität bereits bestens bewährt.
So ist die Möglichkeit einer postgradualen Ausbildung in der
alten Schul- und Kulturstadt Krems nicht nur für
Niederösterreich, sondern für ganz Österreich nicht mehr wegzudenken, so Moser weiter.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat die Donauuniversität gerettet und damit erreicht, daß Niederösterreich weiterhin
einer der wichtigsten Bildungsstandorte Österreichs bleibt,
betonte Moser.

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