Offener Brief von LR Blochberger an FP-Klubobmann und Parteiobmann Gratzer Sehr geehrter Herr Klubobmann

Ich habe Sie und Bundesrat Gottfried Waldhäusl in einem
Brief vom 10. Juni 1997 aufgefordert die Behauptung öffentlich zurückzunehmen, ich würde einen Konkurs bei der
Biogenossenschaft Öbiogen verschleppen, da sie unwahr ist. Da dieser Widerruf bisher nicht erfolgt ist, möchte ich Sie und
Ihren Kollegen nun in einem offenen Brief an diesen Appell
erinnern. Ich werde die bewußten Unwahrheiten der
Freiheitlichen keineswegs zur Kenntnis nehmen und zur
Tagesordnung übergehen. Sollte es zu keiner Klarstellung
kommen, werde ich daraus Konsequenzen ziehen. ****

Ich stelle hiermit noch einmal mit aller Deutlichkeit klar:
o Ich war und bin kein Funktionär der Öbiogen und daher in
keiner Weise für sie verantwortlich
o Verantwortlich sind Geschäftsführung und Funktionäre der Öbiogen
o Der Öbiogen-Geschäftsführer wurde vor kurzem wegen Unregelmäßigkeiten entlassen
o Mein Sohn hat entgegen den F-Behauptungen seine Anteile an
der Öbiogen nicht veräußert
o Es gibt für mich keinen Grund, einen Konkurs der Öbiogen zu verschleppen. Ich habe lediglich versucht, den Bauern zu helfen
und werde dies auch weiter tun

Ich finde es beschämend, Herr Klubobmann, daß es Ihnen nicht gelungen ist, auf Ihren Parteikollegen dahingehend einzuwirken,
daß er seine unqualifizierten und unwahren Behauptungen zurücknimmt. Damit sind Sie für den Ton in der politischen Auseinandersetzung und für das Abrutschen der polititschen
Kultur auf das Niveau von Verleumdungen voll mitverantwortlich.

Ich betrachte es als meine Aufgabe, für das Land zu
arbeiten. Die Freiheitlichen betrachten es als ihre Aufgabe, politische Gegner und ihre Familien zu diffamieren, anstatt Positives für das land einzubringen.

Franz Blochberger, Landesrat

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