Mannheimer Versicherung AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Der
Aufsichtsrat der Mannheimer Versicherung AG hat dem Vorstand am 19.06.1997 grünes Licht für die Vorbereitung der Umstrukturierung des Mannheimer Konzerns gegeben. Danach soll die Mannheimer Versicherung AG (MVG), die bisher als Schaden- und Unfallversicherer zugleich Obergesellschaft der Gruppe ist, in eine Holding mit dem Namen "Mannheimer AG" umgewandelt werden. Sie wird zu diesem Zweck ihr Versicherungsgeschäft im Wege der Ausgliederung auf eine neu zu errichtende Schaden- und Unfallversicherung AG übertragen. Diese tritt unter der Firma Mannheimer Versicherung AG (neu) als operative Gesellschaft neben die Mannheimer Lebensversicherung AG (MLV), die Mannheimer Krankenversicherung AG (MKV) und die ausländischen Versicherungstöchter.

Die "Mannheimer AG" wird Finanzholding- und Konzernführungsaufgaben erfüllen. Sie soll außerdem für die Töchter zentrale Funktionen wahrnehmen, wie Personal, Recht, Rechnungswesen, Rückversicherung. Die operativen inländischen Töchter MVG (neu), MLV und MKV werden für den Vertrieb und die versicherungstechnischen Funktionen (Bestand, Schäden und Leistungen) zuständig sein. Die Datenverarbeitung wird in eine GmbH ausgelagert. Beherrschungsverträge sollen die Durchsetzung übergeordneter Konzerninteressen sicherstellen (Vertragskonzern).

Nach der grundsätzlichen Zustimmung des Aufsichtsrates werden in einem Projektteam die Details vorbereitet und dem Aufsichtsrat zur Meinungsbildung und Zustimmung vorgelegt werden. Einer außerordentlichen Hauptversammlung der MVG (alt) sollen so bald wie möglich, eventuell noch im zweiten Halbjahr 1997, die erforderlichen Vorschläge zur Beschlußfassung vorgelegt werden. Die Umstrukturierung soll zum 01.01.1998 wirksam werden.

Der Aufsichtsrat und der Vorstand sehen insgesamt folgende strategische Vorteile in der Konzeption einer "Mannheimer AG" als Holding mit operativen Versicherungstöchtern:

- durch zusätzliche Ertragsquellen, die eine Finanzholding erschließen kann, z. B. durch Beteiligungen verschiedenster Art, wird mittelfristig die Ertragskraft des Konzerns gestärkt;

- strategische und operative Funktionen werden klar getrennt, die Versicherungsgeschäfte werden in spezialisierten Gesellschaften ohne Konzernführungsaufgaben organisiert (Konzentration auf die Kernkompetenz);

- durch die Vergrößerung der Zahl der Vorstandsmitglieder ergeben sich zusätzliche attraktive Chancen für hochqualifizierte Führungskräfte (Führungskonzeption);

- die Rechte der Mitarbeiter werden nicht berührt werden.

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