Landtag besachließt Besoldungsreform für Gemeindebedienstete

AK-Vizepräsident LAbg. Dirnberger: Leistungsbezogene Besoldungsreform mit Modellcharakter für öffentlichen Dienst durchgesetzt

St. Pölten (OTS) - Eine völlige Neuordnung des Besoldungssystems der Gemeindebediensteten beschließt der Landtag in seiner Sitzung vom 19. Juni 1997. AK-Vizepräsident LAbg. Alfred Dirnberger (ÖAAB): "Der Anreiz des neuen Systems besteht darin, daß leistungsgerecht eingereiht und entlohnt werden kann. Damit wurde von Niederösterreich ausgehend ein Signal mit Modellcharakter für eine leistungsbezogene, moderne Besoldung gesetzt". Dirnberger gratulierte der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, die in fünfjährigen, zuletzt im Herbst 1996 ins Stocken geratenen Verhandlungen mit den Gemeindevertreter-Verbänden von ÖVP und SPÖ und dem Gemeindereferat der NÖ Landesregierung mit der Besoldungsreform einheitliche, durchgängige Vorrückungslaufbahnen statt des bisherigen Dienstklassensystems erreichen konnte.

Der Gesetzestext sieht sieben Grundverwendungsgruppen und sechs Funktionsverwendungsgruppen vor. Nicht nur das veralterte Dienstklassensystem bei den Beamten, sondern auch die Unterscheidung zwischen dem handwerklichen (Arbeiter) und dem allgemeinen Verwaltungsdienst (Angestellte) wird damit beseitigt.

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LAbg. Alfred Dirnberger

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