Gespenster bei der Tageszeitung "Die Presse": Scientology kauft kein Schloß

Wien (OTS) - Die Scientology Kirche nannte heute das von der Tageszeitung "Die Presse" vor wenigen Tagen in Umlauf gesetzte Gerücht, die Scientology Kirche wolle das Schloß Seisenegg im Bezirk Amstetten kaufen, als "Boulevard Journalismus der schlimmen Art" und "Hysterie nach deutscher Manier".

Die sich seriös und christlich nennende Tageszeitung "Die Presse" übernahm dieses "Gespenst", ohne auch nur den geringsten Versuch zu unternehmen, die Meldung zu verifizieren. Als die Kirche den "Presse"-Journalisten Josef Tomek damit konfrontierte, daß seriöser Journalismus beinhaltet, nicht auf Gerüchte sondern auf Fakten zu operieren und zumindest den Betroffenen zu befragen, war außer wüsten Rechtfertigungen nicht viel zu hören.

"Pressemeldungen dieser Art fand man bis jetzt nur in Deutschland. Einem Land, das wegen seiner Vorgangsweise gegenüber Scientologen durch zahlreiche Organisationen wie das US-Außenministerium und Menschenrechtsorganisationen der Vereinten Nationen scharf verurteilt wurde", sagt Andreas Böck, Sprecher der Scientology Kirche Österreich.

"Die Scientology Kirche hat nicht die Absicht, irgendein Schloß zu kaufen. Hätten wir Finanzmittel in der Höhe von zweistelligen Millionenbeträgen, so würden wir dieses Geld für nützlichere Projekte verwenden, wie z.B. für die Aufklärung über Drogen oder als Unterstützung für Flüchtlinge", schloß Böck.

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