Rheinmetall AG: Rheinmetall erhöht Kolbenschmidt-Beteiligung

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Der Elektronik- und
Maschinenbaukonzern Rheinmetall hat über seine Bankverbindungen 28,5 % der Aktien der Kolbenschmidt AG von verschiedenen Finanzinvestoren und institutionellen Anlegern erworben. Mit den bereits im Rheinmetallbesitz befindlichen 25,03 % der Aktien (Commerz bank-Paket 24,99 % und Zukauf über die Börse) gehören Rheinmetall jetzt 53,5 % am Aktienkapital der Kolbenschmidt AG.

Damit erfüllt Rheinmetall wie von der Financial Community erwartet seine in der Öffentlichkeit mehrfach angekündigte Absicht, Kolbenschmidt in den Rheinmetall-Verbund zu integrieren sowie Umsatz und Ergebnis des Unternehmens 1997 in der Rheinmetall-Gruppe zu konsolidieren.

Die Vorstände und Aufsichtsräte der Kolbenschmidt AG und der Pierburg AG begrüßen nachdrücklich die industrielle Führung von Rheinmetall, insbesondere das erhöhte finanzielle Engagement der Rheinmetall AG, das die finanz technische Abwicklung der geplanten Verschmelzung erleichtert. Obwohl sich der ursprüngliche Zeitplan der Ver schmelzung - wie durch Kolbenschmidt angekündigt - zeitlich strecken wird, findet eine a.o. Hauptversammlung noch in diesem Jahr statt. Die Beteiligung von Rheinmetall an der fusionierten börsennotierten Kolbenschmidt Pierburg AG wird dann voraussichtlich 75 % überschreiten.

Die Organe der beiden börsennotierten Gesellschaften Rheinmetall AG, der Muttergesellschaft der Pierburg AG, und Kolbenschmidt AG werden sorgfältig darauf achten, daß die Rechte ihrer Kleinaktionäre bei der Verschmelzung von Kolbenschmidt und Pierburg voll berücksichtigt werden. Das gilt insbesondere für die Unternehmensbewertungen, die die Grundlage für das Umtauschverhältnis der Aktien bilden und die von drei renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (C & L Deutsche Revision AG, KPMG Deutsche Treuhand, Wollert Elmendorff Deutsche Industrie Treuhand) durchgeführt werden. Die Vorstände von Pierburg und Kolbenschmidt werden darüber hinaus gemeinsam zur zusätzlichen Absicherung und im Interesse der Kleinaktionäre von Rheinmetall und Kolbenschmidt eine bekannte Unternehmensberatung beauftragen, die Syn ergiepotentiale für den Verschmelzungsvertrag nochmals professionell aufzuarbeiten.

Mit dem Erwerb von Kolbenschmidt, den das Bundeskartellamt in Berlin bereits genehmigt hat, baut Rheinmetall sein Kern arbeitsgebiet Automobiltechnik zum umsatzstärksten Bereich des Konzerns aus. Kolbenschmidt setzt mit 7.000 Mit arbeitern rund 1,3 Mrd DM um, Pierburg mit 3.650 Mitarbeitern mehr als 1 Mrd DM. 4.800 der insgesamt rund 10.000 Mitarbeiter sind im Ausland beschäftigt. Zusammen mit den Automobilbereichen von Hirschmann und Preh (beide Elektronikgesellschaften gehören zum Rheinmetall Unter nehmensbereich Industrielle Elektronik) erreicht Rheinmetall in der Automobiltechnik 1997 ein Umsatzvolumen von rund 3 Mrd DM.

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