SchuldirektorInnenbestellungen: Liberale mit Reihe von Anträgen in heutiger Sitzung des Stadtschulratskollegiums

Alkier: Objektivität statt Proporz

Wien (OTS) Er habe nicht die Illusion, daß der
Proporz in den Wiener Schulen morgen abgeschafft würde,
so LIF-LAbg. Wolfgang Alkier. Nachdem sich SPÖ und ÖVP in
ihrem Side-Letter zum Regierungsübereinkommen auf die
Fortsetzung des Proporzes in Wiener Schulen geeinigt
hätten, sei heute nachmittags nur ein erster Schritt zu
erreichen.

Alkier: "Der gemeinsame Antrag von FPÖ, Grünen und
LIF soll sicherstellen, daß in einer "roten" oder
"schwarzen" Schule wenigstens die/der beste "rote", bzw.
"schwarze" DirektorIn bestellt wird." Darüberhinaus
werden die Liberalen weitere Anträge einbringen, die
vollständige Objektivität statt Proporz erreichen würden.

Im wesentlichen werden 3 Liberale Hauptforderungen
gestellt:
1. Nur mehr objektivierbare Kriterien sollen zur
Beurteilung der BewerberInnen herangezogen werden.
2. Die Personalkommission soll verstärkt eingebunden
werden, um "Proporzmauscheleien" rechtzeitig zu
verhindern.
3. Das Kollegium soll auf die Erfüllung der Frauenquote
achten.

"64% der LehrerInnen, aber nur 38% der DirektorInnen
im Wiener AHS-Bereich sind Frauen. Auch ein Zustand, der
wohl nur für SPÖ und ÖVP normal ist", so Alkier
abschließend.

(Schluß)

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