Wiener Städtische: Bilanz 1996 - 1. Teil

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Ad-Hoc Mitteilung von: Wiener Städtische
Wiener Städtische:
Hervorragendes Gesamtergebnis 1996

Mit einem Prämienwachstum von 10,4 Prozent auf über 18
Milliarden Schilling konnte die Wiener Städtische 1996 ihre Position am österreichischen Markt eindrucksvoll behaupten. Generaldirektor Dr. Siegfried Sellitsch zeigte sich am 12.
Juni bei der Bilanzpräsentation sehr zufrieden: "Aufgrund der
hohen Wachstumsziffern des außerordentlich erfolgreichen
Jahres 1996 und der kontinuierlichen Substanzstärkung der
letzten Jahre können wir unseren Aktionären neuerlich eine
höhere Dividende zahlen."

Die größte österreichische Versicherungsgruppe
Mit einem überdurchschnittlichen Prämienwachstum und einem Marktanteil von über 21 Prozent kann auch die Gruppe der
Wiener Städtischen - Wiener Städtische, Donau, Union, VJV und Montanversicherung - auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken: Die Prämieneinnahmen stiegen 1996 um 14,6
Prozent auf 31,1 Milliarden Schilling. Generaldirektor
Dr. Sellitsch: "Die Gruppe Wiener Städtische ist mit über 21 Prozent Marktanteil die größte und ertragreichste Versicherungsgruppe am österreichischen Markt."

Neuerlich höhere Dividende: 28 Prozent für Vorzugsaktionäre
Der Vorstand der Wiener Städtischen präsentierte seinen Ak-tionären ein Rekordergebnis: Die Wiener Städtische erhöhte neuerlich die Dividende und zahlt 28 Prozent auf Vorzugsaktien
und 19 Prozent auf Stammaktien - für 1995 wurden 25 bzw. 17
Prozent gezahlt. Die Wiener Städtische-Vorzugsaktie zeigt
wieder steigende Tendenz.

Spitzenrang bei Solvabilität und hervorragendes EGT
Durch straffes Kostenmanagement und zielgruppenspezifische Risikopolitik konnte die Wiener Städtische - trotz eines im Gegensatz zu 1995 wieder durchschnittlichen Schadensverlaufs -
auch 1996 ein sehr gutes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erzielen. Es entspricht mit 1.025 Millionen Schilling nahezu jenem des Jahres 1995, mit dem die Wiener Städtische mit deutlichem Abstand die Spitzenposition am Markt innehatte. Die rechtlich notwendige Eigenmittelausstattung,
die Solvabilität, wird bei weitem erfüllt und unterstreicht
die exzellente Bonität der Wiener Städtischen.

Wieder A-Rating durch Standard & Poor's
Die Wiener Städtische wurde 1996 - wie bereits 1995 -
neuerlich als einziges börsennotiertes Versicherungsunter
nehmen Österreichs von der renommierten internationalen
Agentur Standard & Poor's mit einem A-Rating bewertet. Damit würdigen die Analysten die hohe finanzielle Sicherheit, die
die Wiener Städtische Kunden und Investoren garantiert. Generaldirektor Dr. Sellitsch: "Wir haben die Produktivität gesteigert und die Solvabilität erhöht und uns damit
rechtzeitig auf einen heftigen Preiswettbewerb vorbereitet.
Die Wiener Städtische ist ihren Kunden ein stabiler und inno-vativer Partner in allen Sicherheits- und Vorsorgefragen."

Die Wiener Städtische wächst weiter
In der Schaden- und Unfallversicherung konnte die Wiener
Städtische trotz heftiger Konkurrenz ein Prämienwachstum von
4,3 Prozent auf 8,2 Milliarden Schilling erreichen. Die Wiener Städtische behauptete sich auch am besonders umkämpften Kfz-Versicherungsmarkt und blieb Österreichs größter Industrieversicherer.
In der Krankenversicherung wurden 1996 die in den Verhand-
lungen mit den Spitälern erreichten Preisvorteile an die Kunden weitergegeben. Trotz der Prämiensenkungen um bis zu 7 Prozent
lagen die Prämieneinnahmen in der Krankenversicherung mit 3,2 Milliarden Schilling nur um 1,4 Prozent unter dem Ver-
gleichswert 1995. Das Neugeschäft hat sich erheblich
verbessert.
In der Pensionsversicherung konnte die Wiener Städtische 1996
mit Prämieneinnahmen von 1,5 Milliarden Schilling und mehr als
20 Prozent Marktanteil ihre Position als größter öster-reichischer Pensionsversicherer weiter ausbauen. Insgesamt er-reichte die Wiener Städtische in der Lebensversicherung 1996
mit einem Prämienvolumen von 6,7 Milliarden Schilling einen Rekordzuwachs von 26,9 Prozent. Die aus den angesparten Deckungsrückstellungen beglichenen und daher erfolgsneutralen Leistungen in der Lebensversicherung stiegen aufgrund
zahlreich ablaufender Prämiensparversicherungen um 28,5
Prozent auf 6,6 Milliarden Schilling.

Höchstes Veranlagungsergebnis
Mit 4,1 Milliarden Schilling konnte 1996 trotz des niedrigen Zinsniveaus auf allen Finanz- und Kapitalmärkten das absolut
beste Veranlagungsergebnis in der Geschichte der Wiener
Städtischen erzielt werden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht
das einer Steigerung von 11 Prozent. Insgesamt beliefen sich
die Kapitalanlagen der Wiener Städtischen 1996 auf 69,4
Milliarden Schilling.

Erfolgreicher Immobilieninvestor
Mit dem Europahaus in Innsbruck und dem umgebauten Forum-
Kaufhaus in Graz wurden 1996 von der Wiener Städtischen zwei weitere große Geschäftszentren eröffnet. Bei der Wiener UNO-
City wurde das von der weltweit tätigen Radisson-Gruppe ge-
führte Hotel Country Inn von der Wiener Städtischen gebaut und eröffnet. Ebenfalls bei der UNO-City wird gerade der von der
Wiener Städtischen mitfinanzierte Andromeda Tower errichtet.
Die Seniorenresidenz Mirabell in Salzburg wurde 1996 eröffnet, weitere Seniorenresidenzen in Dornbirn und Wien werden 1997 fertiggestellt. Die Verankerung der Wiener Städtischen in der Wohnungswirtschaft wurde durch den Erwerb einer Beteiligung
von 40 Prozent an der GIWOG-Gruppe, die rund 21.500 Wohnungen verwaltet, weiter gefestigt.

Auf dem Weg zur mitteleuropäischen Versicherung
Das Engagement an der auf dem tschechischen und slowakischen
Markt tätigen Kooperativa-Gruppe wurde 1996 deutlich
ausgeweitet. Damit ist die Teilnahme an der sehr erfolgreichen Entwicklung der Kooperativa-Versicherungen in Prag, Brünn und Preßburg gesichert. Mit dem Erwerb einer Beteiligung an der
Glória Swiss Life ist die Wiener Städtische auch am
ungarischen Markt präsent. In Süddeutschland und in Italien
werden im grenznahen Bereich über ortsansässige Makler und Agenturen Versicherungen angeboten. Damit nutzt die Wiener Städtische als eine der ersten österreichischen Versicherungen
die Möglichkeiten des freien Dienstleistungsverkehrs innerhalb
der Europäischen Union.

Ausblick 1997: Chancen und Stärken nützen
Das außergewöhnlich gute Ergebnis der Versicherungsbranche im
Jahr 1996 war primär auf den Boom bei Lebensversicherungen ge-
gen Einmalerlag zurückzuführen. 1997 wird sich die Prämienent-wicklung verflachen. Ihre Position als führender Pensions-versicherer wird die Wiener Städtische weiter ausbauen. In der Schaden-Unfallversicherung wirken sich gezielt gesetzte Marke-tingaktivitäten in der Autoversicherung bereits positiv auf
die Prämieneinnahmen aus. In der Krankenversicherung kommen
neue Mehrwertsteuerregelungen und damit verbundene neuerliche Prämiensenkungen zum Tragen. Die Wiener Städtische wird daher verstärkt Aktivitäten setzen, um wiederum das Neugeschäft erheblich zu forcieren.
Die ertragsorientierte Internationalisierung wird fortgesetzt:
Die Partnerunternehmen in Tschechien, der Slowakei und Ungarn
werden weiter gestärkt, neue Projekte auf den osteuropäischen Wachstumsmärkten werden geprüft. Generaldirektor Dr.
Sellitsch: "Wir wollen an den rasch wachsenden Märkten Mit-teleuropas partizipieren und die Wiener Städtische mittel-
fristig als große mitteleuropäische Assekuranz positionieren."

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