4. Tag: Greenpeace setzt Aktion an Fassade des Wirtschaftsministerium fort

Greenpeace-Aktivisten speisen seit Donnerstag früh Solarstrom in das Netz des Wirtschaftsministeriums ein.

Wien - Die Donnerstag früh (12.6.1997, 7 Uhr 30) begonnene Greenpeace-Aktion an der Fassade des Wirtschaftsministeriums wurde auch über das Wochenende fortgesetzt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatten die rund 15 Aktivisten mit stürmischen Wetterbedingungen zu kämpfen. Greenpeace hatte 40 Quadratmeter Photovoltaik-Zellen und ein Transparent mit der Aufschrift Arbeitsplätze durch neue Energien angebracht. Greenpeace will mit der Aktion darauf hinweisen, daß Österreich bei der Förderung von Strom aus sauberen, erneuerbaren Energiequellen den vorletzten Platz in Europa einnimmt. Nach einem jetzt vorliegenden Entwurf des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft Österreichs (VEÖ) würde die Situation noch weiter verschlechtert werden. Greenpeace fordert daher, daß Wirtschaftsminister Hannes Farnleitner eine gesetzliche Regelung mit gerechten Tarife für saubere, erneuerbare Energien schafft. "Wir speisen Solarstrom in das Wirtschaftsministerium ein, damit Minister Farnleitner endlich ein Licht aufgeht. Bislang ist er jede Erklärung schuldig geblieben. Die Greenpeace-Aktion wird fortgesetzt", erklärte Greenpeace-Sprecher Alexander Egit.

Weitere Information: Mag. Alexander Egit, 0664-3262555

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