Donabauer kritisiert verantwortungslose Politik der Freiheitlichen

Niederösterreich, 15.6.97 (NÖI) Hart ins Gericht geht der NÖ-VP NAbg. Karl Donabauer mit den Freiheitlichen, denen er
eine ganz und gar verantwortungslose Politik vorwirft: "Die
Debatte um die Einführung des Euro hat wieder einmal ganz
deutlich gezeigt, daß die freiheitliche Politik nur darauf
abzielt, das Land zu destabilisieren und den Bürger zu verunsichern. Ängste und Emotionen sollen bei der Bevölkerung geschürt und daraus politisches Kapital geschlagen werden. Eine unsachliche Politik, die Haider und seine Mannen schon seit
Jahren betreiben und die, weil sie Österreich schadet, zutiefst abzulehnen ist.****

Für Donabauer steht außer Frage, daß Europa eine starke gemeinsame Währung braucht: "Kein Weg führt am Euro vorbei. Das wird von namhaften Wirtschafts- und Bankexperten, immer wieder betont und bestätigt. Einmal mehr gilt es, den sozialen Wohlfahrsstaat und hart Erarbeitetes zu sichern. Nur auf diese
Weise kann die Wirtschaftskraft Österreichs und Europas und
damit verbunden auch hunderttausende Arbeitsplätze erhalten
werden. Ohne Einheitswährung besteht die große Gefahr, daß Österreich seinen Wohlstand aufs Spiel setzt, mit einer
starken, europäischen Einheitwährung aber die Chance, dem
Dollar und dem Yen die Stirn zu bieten. Eine geradezu einmalige Gelegenheit, noch dazu, wo sich für Österreich die Möglichkeit bietet, gleich bei der Einführung des Euro dabei zu sein. Die Regierung wird jedenfalls ihren Weg konsequent fortsetzen und
für eine reibungslose und zeitgerechte Euro-Einführung in Österreich entsprechend Sorge tragen", so der Mandatar abschließend.

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