FCG-Wien: Klares "nein" zu den Plänen der Bundesregierung!

FCG-Wien Vorsitzender Gajdosik zweifelt an Kompetenz des Finanzministeriums" Wien (OTS) - FCG-Wien Vorsitzender und AK-Vizepräsident Alfred Gajdosik sprach sich heute gegen die "Ruster-Sozialabbau-Pläne" der Bundesregierung aus.

"Die vorgeschlagenen Eingriffe in bestehende Pensionsrechte sind keine Reformen, sondern Vorboten für ein drittes Sparpaket. Die Bundesregierung versucht erneut, das Budget am Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schnüren. War schon das Strukturanpassungsnetz eine gewaltige finanzielle Zumutung, soll nun an bestehenden Pensionsrechten gerüttelt werden. Die Bundesregierung ist aufgerufen, dieser Verunsicherungspolitik ein Ende zu setzen", erklärte der FCG-Wien Vorsitzende.

Die FCG-Wien ist durchaus der Ansicht, die Bundeszuschüsse zu den Pensionen einer genaueren Betrachtung zu unterziehen. Wenn der Bundesbeitrag für alle unselbständig Erwerbstätigen bei ca. 30 Milliarden Schilling, bei selbständig Erwerbstätigen bei ca. 25 Milliarden Schilling liegt, ist in der Tat Handlungsbedarf gegeben. Ein Handlungsbedarf, der aber nicht bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern liegt. "Der ständige 'Husch-Pfusch' bei den letztjährigen Budgeterstellungen läßt schön langsam Zweifel an der Kompetenz des Finanzministeriums aufkommen. Die Zeiten der Opfergänge, die ins Nichts führen, sind zu Ende!", sagte Gajdosik.

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