Deutsche Verkehrs-Bank : Von der Universalbank zur Spezialbank - Deutsche VerkehrsBank im Aufbruch

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Die Deutsche VerkehrsBank
befindet sich nach grundlegender Neustrukturierung im Aufbruch. Wie der neue Vorstandsvorsitzende, Wolfgang F. Driese, auf der Hauptversammlung der Bank berichtete, wird das Konzept der auf den Verkehr ausgerichteten Bank, die innerhalb des genossenschaftlichen Finanzverbunds für dieses Marktsegment als "center of competence" fungiert, konsequent vorangetrieben. "Die Deutsche VerkehrsBank ist auf dem Weg von der Universalbank zur Spezialbank" und "Wir werden nicht mehr alles für jeden sein", sagte Driese. Ziel der Bank ist es, so der Vorstandsvorsitzende weiter, als Spezialbank für Verkehrsmarkt- Kunden eine führende Position in Europa einzunehmen, als Beratungsbank den Zielkunden das gesamte Know-how des genossenschaftlichen Verbunds im Bereich langfristiger Finanzierungen anzubieten und bei den Dienstleistungsfunktionen für die Sparda-Banken mit hoher Qualitäts- und Serviceorientierung Maßstäbe zu setzen.

In den ersten vier Monaten 1997 zufriedenstellendes Ergebnis erzielt

Bei dieser Ausgangslage ist die Bank mit dem Ergebnis für die ersten vier Monaten des Geschäftsjahres zufrieden. Im Stichtagsvergleich zum 31. Dezember 1996 ermäßigten sich Bilanzsumme und Geschäftsvolumen leicht von 9,1 Mrd DM um 1,8 % auf 8,9 Mrd DM und von 10,5 Mrd DM um 3,5 % auf 10,1 Mrd DM.

Das Firmenkundenkreditgeschäft entwickelte sich verhalten. Vor allem wegen des Rückgangs von Inanspruchnahmen im Bereich der Kontokorrentkredite sanken die Forderungen an Kunden von 2,9 Mrd DM um 10,8 % auf 2,6 Mrd DM.

Getragen von der günstigen Kapitalmarktentwicklung konnte der Zinsüberschuß gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum von 22,5 Mio DM um 7,2 % auf 24,1 Mio DM erhöht werden. Dagegen sank der Provisionsüberschuß wegen geringerer Erträge aus dem Zahlungsverkehr und dem Frachtstundungsgeschäft von 11,3 Mio DM auf 10,2 Mio DM (-9,1%). Besonders erfreulich legte der Nettoertrag aus Finanzgeschäften zu. Maßgeblich für die Steigerung von 4 Mio DM um 109,1 % auf 8,4 Mio DM waren vor allem die Erträge aus dem Wertpapiergeschäft und dem zum Jahresbeginn übernommenen Handel der DG BANK mit Sorten und Edelmetallen.

Während der Personalaufwand auf der Basis einer abermals reduzierten Mitarbeiterzahl leicht sank, sind die Sachaufwendungen wegen erhöhter Abwicklungskosten und Investitionen in EDV-Systeme deutlich gestiegen. Insgesamt sind die Verwaltungsaufwendungen aber mit einer Steigerung von 33,6 Mio DM auf 35,4 Mio DM (+ 5,3 %) relativ stabil geblieben.

Vor diesem Hintergrund erhöhte sich das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge, Bewertungsänderungen und sonstigen Ergebnissen von 4,1 Mio DM um 71,1 % auf 7 Mio DM.

Klares Bekenntnis zur Stärkung der Ertragskraft

Vor der Darstellung der Zahlen des laufenden Geschäftsjahres präsentierte Driese einen Fünfjahresvergleich (1992 bis 1996) wichtiger geschäftlicher Kennzahlen der Bank. Sein Resümee lautete:
"Viele Veränderungen in den letzten Jahren, ein befriedigendes Personalkostenmanagement, erhebliche Neuinvestitionen in Personalqualität und Systemstandards. Hohe Abhängigkeit vom Finanzergebnis, Erlösschwächen in Kernbereichen des Firmenkundengeschäfts." Die Ertragsbasis stagniere und die Eigenkapitalverzinsung sei zu gering, führte Driese weiter aus und bekannte sich zu einer Stärkung der Ertragskraft der Bank. Die Kernkapitalquote von 8,3 % zum 30. April 1997 gibt der Bank laut Driese "für die nächste Zukunft ausreichend Spielräume für bilanzwirksames Wachstum."

Ansprechpartner: Deutsche VerkehrsBank AG Kommunikation Hugo Rautert Telefon: 069 / 9 75 04-2 12 Telefax: 069 / 9 75 04-3 63

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