Kampichler: Idee der Grünen zur unkontrollierten Drogenfreigabe ist völlig falscher Weg

Funktionierende Familie als wichtiger Schutz gegen Drogen

Niederösterreich, 12.6.97 (NÖI) "Die Forderung des Grün-Kandidaten Martin Fasan aus Neunkirchen und seiner
Parteifreunde nach Freigabe von Einstiegsdrogen dokumentiert
die Konzeptlosigkeit der Grünen", kritisierte der niederösterreichische VP-Mandatar Franz Kampichler die Aussagen
der NÖ-Grünen bei der Landeskonferenz. "Als Gymnasiallehrer müßte Fasan diesen sensiblen Bereich mit mehr Seriosität behandeln. Die Verharmlosung des Drogenkonsums aus dem Munde
eines Pädagogen ist ein falsches Signal für junge Menschen.
Wenn den Grünen die Jugend wirklich wichtig ist, müssen sie
sich mehr in die Sache vertiefen. Sie werden dann auch
draufkommen, daß eine intakte Familie die beste Prävention
gegen die Verlockungen von Drogen darstellt", so Kampichler.***

"Junge Menschen, die in einer funktionierenden Familie das nötige Rüstzeug für die Bewältigung des Lebens erhalten, sind
in der Lage "Nein" zu Drogen zu sagen. Jugendliche, die
hingegen nicht die Geborgenheit einer intakten Familie erleben dürfen, sind gefährdet, ihre Wünsche und Sehnsüchte mit Drogenkonsum zu erfüllen. Daß den Grünen zu diesem brisanten Thema nur die Drogenfreigabe einfällt, spricht für die Orientierungslosigkeit dieser wahlwerbenden Gruppe", meint Kampichler weiter.

"Ich lade die Grünen Niederösterreichs ein, gemeinsam mit engagierten Familienpolitikern der ÖVP dem Problem "Drogenmißbrauch" durch zielführende Maßnahmen zu begegnen. Zum Glück ist Niederösterreich aber nicht auf die Grünen
angewiesen, sondern agiert vor allem im gefährdeten Industrieviertel. Gerade der Bezirk Neunkirchen ist Vorreiter
bei Aufklärungsmaßnahmen in den Schulen. Diese Initiativen
sollten vor allem von ernstzunehmenden Politikern unterstützt werden", schloß Kampichler.

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI