Morgiges News berichtet: Anklage gegen Goldberger ist fertiggestellt

Vorausmeldung zu News Nr. 24/97 (12.6.1997)

Wien (OTS) - o Bericht wartet auf Freigabe von Minister und Oberstaatsanwaltschaft

o Staatsanwalt klagt Goldberger - laut News - überraschend wegen Besitzes von 20 Gramm Kokain an.

o Goldberger drohen nun im Prozeß 6 Monate Haft oder Geldstrafe bis zu 360 Tagsätzen.

o Goldberger-Manager deutet Wechsel zu ausländischem Verband an.

Die morgige Ausgabe des Nachrichtenmagazins News berichtet von einer überraschenden Wende im Fall Goldberger. Laut morgigem News hat der Staatsanwalt den Skistar nicht, wie erwartet, wegen einmaligen, geringen Konsums von Kokain sondern "wegen des Besitzes, Konsums oder der Weitergabe von insgesamt 20 Gramm Kokain" angeklagt.

Der Staatsanwalt folgt damit in seinem "Antrag auf Bestrafung" nicht Goldbergers Aussage, nur ein einziges Mal Kokain konsumiert zu haben, sondern er macht die Angabe des Dealers, der Goldberger mit 20 Gramm eine Kokain-Menge für einen mindestens 20fachen Kokain-Konsum verkauft haben will, zum Inhalt des Prozesses.

Laut News hat der zuständige Staatsanwalt seinen "Antrag auf Bestrafung" des Vorhabensberichts bereits an die Oberstaatsanwaltschaft und ans Justizministerium geschickt. Die Genehmigung dieses Antrages wird bereits für nächste Woche erwartet. Der Prozeß könnte bereits im Spätsommer stattfinden. Für Goldberger kann die überraschende Wende in der Anklage des Staatsanwaltes, für die es, laut News, keine Beweise, sondern nur die detaillierte Aussage des Dealers gibt, zu dramatischen Folgen führen.

Laut News drohen dem Skistar nun im Höchstfall "6 Monate Haft oder eine Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen". Sollte Goldberger nach dem Antrag des Staatsanwaltes verurteilt werden, müßte der Disziplinarausschuß des ÖSV noch einmal neu zusammentreten und über die Sperre des Skisprungstars neu verhandeln.

Laut News hat Andi Goldberger das Disziplinarurteil des ÖSV, das vorerst eine Sperre bis Oktober vorsieht, erst diesen Freitag erhalten und überlegt nun eine Berufung. News berichtet ebenfalls, daß Goldberger bis Ende Juli entscheiden wird, ob er künftig statt für den ÖSV für einen ausländischen Skiverband, etwa Luxemburg, springen will.

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