Interunfall wuchs 1996 deutlich über dem Branchenschnitt

10,5 Mrd. ATS Prämienvolumen (+21,1 %), EGT auf 366 Mio. ATS erhöht, 15 % Dividende plus 5 % Bonus

Wien (OTS) - Die Interunfall Versicherung Aktiengesellschaft
konnte 1996 trotz des verschärften Preis- und Konditionenwettbewerbes ein sensationelles Prämienwachstum erzielen. Das Gesamtprämienvolumen inklusive Nebenleistungen stieg um 21,1 % auf 10,5 Mrd. ATS und lag damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Dieser Erfolg wurde vor allem von starken Zuwächsen bei Verträgen mit Einmalprämienzahlung in der Lebensversicherung geprägt. Die Interunfall konnte daher ihre Marktposition noch weiter ausbauen und liegt nach derzeitigen Berechnungen bei einem Marktanteil von 7,2 % (1995 waren es noch 6,6 %).

Über alle Versicherungssparten der Interunfall verringerten sich im Berichtsjahr die Aufwendungen für Versicherungsfälle (inklusive der Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle) um rund 102 Mio. ATS auf 5,7 Mrd. ATS. Von den gesamten Versicherungsleistungen entfielen 1996 4,3 Mrd. ATS auf die Schaden- und Unfallversicherung (minus 48 Mio. ATS), 211 Mio. ATS auf die Krankenversicherung (minus 11 Mio. ATS) und 1,1 Mrd. ATS (minus 42 Mio. ATS) auf die Lebensversicherung.

Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb erhöhten sich insgesamt auf 2,3 Mrd. ATS (1995: 2,1 Mrd. ATS). Bezogen auf die verrechneten Prämien des Gesamtgeschäftes lag die Brutto-Kostenbelastung mit 21,99 % knapp 3 %-Punkte unter dem Kostensatz des Vorjahres, was jedoch in erster Linie auf die starken Einmalprämienerläge zurückzuführen ist.

Die gesamten Kapitalanlagen wurden im Jahr 1996 um 17,1 % auf rund 25,1 Mrd. ATS ausgeweitet. Die Interunfall konnte 1996 ihre Eigenmittelbasis weiter ausbauen. Einschließlich des Grundkapitals von 300 Mio. ATS verfügt das Unternehmen zum Bilanzstichtag über Eigenmittel von 2,4 Mrd. ATS (+ 8,6 %). Die Rendite der Kapitalanlagen liegt bei 7,0 %.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) konnte gegenüber 1995 um 9 Mio. ATS auf 366 Mio. ATS gesteigert werden. Der Jahresüberschuß nach Steuern stieg im Berichtsjahr um 37 Mio. ATS auf 245 Mio. ATS. Die Dividendenausschüttung für die Aktionäre der Interunfall Versicherung Aktiengesellschaft erfolgt in Höhe der Vorjahre, und zwar werden auf das Grundkapital von 300 Mio. ATS eine Dividende von 15 % plus einen Bonus von 5 % ausgeschüttet, insgesamt also 60 Mio. ATS. Der verbleibende Bilanzgewinn (1,6 Mio. ATS) wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Laufendes Geschäftsjahr 1997

In den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres fielen die verrechneten Prämien des direkten Versicherungsgeschäftes im Vergleich zum ersten Trimester 1996 um 17,2 % auf insgesamt 3,4 Mrd. ATS. Die Gründe dafür liegen einerseits im fast schon ruinösen Preiskampf in den KFZ-Versicherungssparten, andererseits konnte der als Folge des Sparpaketes ausgelöste Boom bei Lebensversicherungen mit Einmalprämienzahlung erwartungsgemäß im heurigen Jahr nicht wiederholt werden.

Die Interunfall wird die ab 1. Juli 1997 im Zuge der KHVG-Novelle geplante Erhöhung der Mindesdeckungssumme in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung auf 15 Millionen Schilling (bisher 12 Millionen Schilling) ohne Prämienerhöhung vornehmen. Das heißt konkret, daß bei gleicher Prämie die um 3 Millionen Schilling höhere Leistung sowohl für bestehende Interunfall-Kunden als auch für Neukunden gilt. Weiters räumt ab sofort die Interunfall sowohl in der KFZ-Haftpflicht- als auch in der Kaskoversicherung einen 10%igen Treuebonus ein, sofern der Kunde mindestens einen Versicherungsvertrag (gleich welche Sparte) während der letzten 4 Jahre bei der Interunfall bestehen hat.

Seit Anfang Juni dieses Jahres bietet die Interunfall unter dem Titel "3-fache-Lebensvorsorge" eine Dread-Disease-Versicherung an. Vermögensbildung, finanzielle Absicherung bei schwerer Krankheit und Vorsorge für den Fall des Ablebens sind dabei im Interunfall-Grundschutz enthalten. Das Vollschutzpaket räumt darüber hinaus noch eine zusätzliche Hinterbliebenenvorsorge und eine Invaliditätsvorsorge ein, bei der bis zu 2 Mio. ATS bei einem Unfall mit bleibender Invalidität zur Auszahlung gelangen.

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Interunfall
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