Glasrecycling-Firma AGR: Ausgleichsfrist wurde erstreckt

NÖ Abfallwirtschaftsverbände stimmen Übergangslösung zu

Wien (OTS) - In der Ausgleichstagsatzung am 6. Juni 1997 beim Handelsgericht Wien wurde die Ausgleichsfrist bis Ende November 1997 erstreckt. Der NÖ Abfallwirtschaftsverein als Vertreter der NÖ Abfallwirtschaftverbände stimmte einer provisorischen Lösung bis zu diesem Termin zu. Mit dieser verantwortungsvollen Entscheidung wurde ein sofortiger Konkurs verhindert und außerdem Zeit gewonnen, um eine längerfristige Lösung mit gerechten Verträgen für die Glasentsorgung zu finden.

Eine volle Kostendeckung für diese Zeit konnte nicht erreicht werden. Lt. Ausgleichsverwalter Dr. Proksch wäre jedoch ein sofortiges Aus der AGR die noch weit ungünstigere Variante gewesen.

Die Glasentsorgung wird jedoch wieder von der AGR entnommen und größtenteils mit der Vetropack/Pöchlarn abgewickelt werden.

NÖAWV-Vorstandsvorsitzender Dir. Alfred Weidlich/Mistelbach: "Die getroffene Lösung bedeutet die Sicherstellung der Glasentsorgung jedenfalls bis in den Herbst 1997 hinein. Die NÖ Abfallwirtschaftsverbände werden die kommenden Monate zu intensiven Verhandlungen nützen, um den Bürgern weiterhin ein gutes Sammelsystem bieten zu können."

Ein unbedingter Forderungspunkt:

Es müssen auch einnahmenseitige Maßnahmen gesetzt werden (Erhöhung der Altglaspreise und der Lizenzgebühren).

Übrigens hat nun auch Umweltminister Dr. Bartenstein seine Unterstützung zugesagt.

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NÖ Abfallwirtschaftsverein
GF Karl Kalteis
Tel.: 02742/313030 oder
Dir. Alfred Weidlich
Vorstandsvorsitzender
Tel.: 02752/23 69

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