Lembacher: Drogenfreigabe ist eindeutiger Schuß nach hinten

Forderung der Grünen ist verantwortungslos und gefährlich

Niederösterreich, 9.6.97 (NÖI) "Mit der Forderung nach einer Drogenfreigabe in Österreich zeigen die Grünen einmal mehr, daß sie weder Ideen für eine vernünftige Politik haben, noch sehr großen Wert auf unsere Jugendlichen legen. So ist bereits
mehrfach erwiesen, daß eine Liberalisierung des Drogenkonsums nichts anderes ist, als ein Schuß, der nach hinten losgeht. Mit einer Drogenfreigabe werden nämlich die Jugendlichen einzig und allein zur Sucht verleitet. Das kann eigentlich nicht im Sinne
einer verantwortungsvollen Politik sein", zeigte sich LAbg.
Marianne Lembacher zu den jüngsten Aussagen der Grünen auf
ihrem Landeskongreß empört.****

Lembacher wies weiters darauf hin, daß die öffentliche Hand
in erster Linie darum bemüht sein müsse, den Drogenkonsum einzuschränken und die Jugendlichen vor den Gefahren die sich dahinter verbergen, zu warnen. In Niederösterreich habe man auf Initiative der NÖVP bereits die richtigen Schritte gesetzt. So
ist erst vor kurzem eine Drogenkoordinationsstelle im Land eingerichtet worden. Ebenso wurde festgelegt, daß in Zukunft
noch mehr Wert auf Information und Prävention gelegt werden
muß, so die Abgeordnete weiter.

Es wäre viel eher angebracht, wenn die Grünen nach
Alternativen zur Drogensucht Umschau halten würden, anstatt
mehr oder weniger Propaganda für Drogen zu machen.

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