Marseille Kliniken AG: Vorläufige Neun-Monatszahlen des Geschäftsjahres 1996/97

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Die
Marseille-Kliniken-Gruppe Hamburg erzielte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 1996/97 einen Konzernumsatz von DM 174,4 Mio. im Vergleich zu DM 149,5 Mio. für das gesamte Geschäftsjahr 1995/96, in dem die Karlsruher-Sanatorium Aktiengesellschaft und dieser verbundene Unternehmen nur für den Zeitraum März bis Juni 1996 berücksichtigt wurden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf DM 10,4 Mio. (Geschäftsjahr 1995/96 DM 18,9 Mio.).

Das Ergebnis nach DVFA (nach Abzug Ergebnisanteil Konzernfremder) beläuft sich auf DM 8,8 Mio. (DM 0,72 pro Aktie) für den Betrachtungszeitraum (Geschäftsjahr 1995/96 DM 7,7 Mio.; DM 0,63 pro Aktie). Marseille konnte im 3. Quartal trotz der schwierigeren Rahmenbedingungen in der Sparte Rehabilitation ein positives DVFA-Ergebnis von DM 2,5 Mio. (DM 0,21 pro Aktie) erzielen.

Die Entwicklung im Pflegeheimsegment, in dem 58% des Konzernumsatzes erzielt wurden, hat sich weiterhin entsprechend den Erwartungen sehr positiv entwickelt. Entgegen dem Trend haben sich aus der Einführung des Pflegeversicherungsgesetzes am Anfang des Geschäftsjahres für unser Unternehmen keine negativen Auswirkungen ergeben. Diesbezüglich geäußerte Befürchtungen haben sich somit als unbegründet erwiesen.

Die Krise im Rehabilitationssegment mit gegenüber 1996 deutlich gesunkenen durchschnittlichen Auslastungsgraden betrifft auch die Rehabilitationskliniken der Marseille-Kliniken-Gruppe. Allerdings konnten aufgrund der Ausrichtung der Kliniken auf die Indikationen Psychosomatik, Kardiologie und Anschlußheilbehandlung in Verbindung mit den bereits nach der Übernahme der Karlsruher - Sanatorium Aktiengesellschaft im Februar 1996 eingeleiteten Gegenmaßnahmen die vorhandenen Kostensenkungspotentiale schneller als ursprünglich angenommen realisiert und damit der im 3. Quartal im Vergleich zum Wettbewerb unterproportional eingetretene Auslastungsrückgang weitestgehend kompensiert werden.

Die Anzahl der Mitarbeiter im Rehabilitationssegment wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 171 Mitarbeiter auf 1.077 Mitarbeiter abgebaut (-13,7%).

Für das Gesamtjahr erwartet Marseille ein positives Gruppenergebnis. Aufgrund der sehr guten Entwicklungsmöglichkeiten der Sparte Pflege, den in der Sparte Rehabilitation noch erzielbaren weiteren Rationalisierungserfolgen sowie der zu erwartenden Auslastungserhöhung nach Beendigung der Marktbereinigung blicken wir mit realistischem Optimismus auf das vor uns liegende Geschäftsjahr 1997/98. Weitere interessante Akquisitionen in der Sparte Pflege stehen für die nähere Zukunft an.

Marseille-Kliniken AG 6. Juni 1997 Sportallee 1 22335 Hamburg Telefon 040 / 51459-0 Telefax 040 / 51459-756

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