Toms: Länderechte an der Donau müssen zu erschwinglichen Bedingungen an NÖ gehen

Niederösterreich, 5.6.97 (NÖI) "Obwohl die DDSG längst in Privatbesitz ist, ist der Bund noch immer im Besitz der Länderechte. Das bedeutet, daß der Bund darüber entscheiden
kann, wo und wann Schiffe anlegen dürfen. Ein Resultat daraus
ist, daß zahlreiche Stege friedlich dahin rosten. Das Land Niederösterreich, allen voran Landesrat Ernest Gabmann, ist
daher seit geraumer Zeit darum bemüht, für Niederösterreich und damit für die betroffenen Wachaugemeinden diese Länderrechte zu erwerben. Bisher scheiterte dies aber an vollkommen überhöhten Forderungen seitens des Bundes. Diesen Forderungen kann das
Land sicherlich nicht zustimmen", stellte LAbg. Bernd Toms
fest.****

Eine vertretbare Lösung im Sinne unserer Wachaugemeinden ist daher dringend notwendig. Eine Alternative zum Erwerb der Länderechte vom Bund wäre die Errichtung von neuen Ländeeinrichtungen an anderen Standorten, die zum Teil von den privaten Betreibern und auch von den betroffenen Gemeinden
errichtet werden müßten ,so Toms weiter.

"Es kann nicht im Sinne der Gemeinden sein, daß bereits bestehende Ländeeinrichtungen verrosten, und einige Meter
daneben neue Stege errichtet werden müssen. Es kann aber auch
nicht sein, daß die Gemeinden, die alle notwendigen infrastrukturellen Maßnahmen für eine geeignete Nutzung der bereits bestehenden Anlegestellen getätigt haben, nunmehr in
der Luft hängen. Wir werden aus diesen Gründen Landesrat Ernest Gabmann nachhaltig bei seinen Bemühungen um eine positive
Lösung mit dem Bund, unterstützen", betonte Toms.

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