Junge Wirtschaft: Neuregelung der Mindest-Köst ein erster Schritt

Kollitsch: "Eine der vielen Hürden weniger" Österreich bei Selbständigen immer noch Schlußlicht in der EU

Wien (PWK) - Die Junge Wirtschaft begrüßt die Neuregelung der Mindest-Köst, die heute im paralamentarischen Finanzausschuß beschlossen wurde, als ersten Schritt in die richtige Richtung. "Mit der Entscheidung, daß junge Existenzgründer nicht wie vorgesehen 50.000 Schilling sondern lediglich 15.000 Schilling Mindest-Körperschaftssteuer im ersten Betriebsjahr vorauszahlen müssen, ist wieder eine von immer noch viel zu vielen Hürden für Jungunternehmer beseitigt worden", kommentierte Günther Kollitsch, Bundesvorsitzender, die Neuregelung. Dieses positive Steuersignal sei auch dringend notwendig gewesen, um die ins Stocken geratene Gründeroffensive der Bundesregierung wieder anzukurbeln. ****

Jede Unternehmensgründung in Österreich bringt nämlich sofort vier neue Arbeitsplätze, bei High-Tech-Firmen sind es noch weit mehr. "Wir können davon ausgehen, daß mit 3000 Neugründungen jährlich die Arbeitslosenrate um 0,5% pro Jahr reduziert wird," so Kollitsch. Nach den Erfahrungen der Jungen Wirtschaft sind die Chancen von Unternehmensgründern ist Österreich bei entsprechender Vorbereitung sehr gut. "Wir wissen aus Untersuchungen, daß die Überlebensquote fünf Jahre nach der Gründung in Österreich durchschnittlich bei 72% liegt, bei Gewerbe- und Handwerksbetrieben liegt sie sogar bei 81%", so der JW-Bundesvorsitzende. Um so wichtiger sei es, die jungen Unternehmen gerade in den ersten Jahren finanziell so wenig wie möglich zu belasten.

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Dokument4/WÖ/1997-06-04 15:56Junge Wirtschaft

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