Köst-Vorauszahlung für Jungunternehmer nicht erhöht

Stummvoll: Positives Signal für Betriebsneugründungen

Wien (PWK) - Im parlamentarischen Finanzausschuß wurde am Mittwoch die Neuregelung der Mindest-Köst beschlossen. Der Verfassungsgerichtshof hatte vor einiger Zeit die Regelung des Strukturanpassungsgesetzes aufgehoben, wonach jedes Unternehmen statt 15.000 nunmehr 50.000 Schilling Mindest-Köst zu zahlen gehabt hätte. Es müsse, so das Höchstgericht, eine Relation der Steuervorauszahlung zur Rendite gegeben sein. ****

Auf Drängen der Wirtschaft konnte nun erreicht werden, daß Jungunternehmer im ersten Betriebsjahr von einer Erhöhung der Mindest-Köst nicht betroffen sind. In ihrem Fall beträgt die Steuervorauszahlung wie bisher 15.000 Schilling. Günter Stummvoll, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich: "Das ist ein positives Steuersignal für alle, die sich selbständig machen wollen. Ihnen wollten wir eine Hilfestellung geben, denn erfahrungsgemäß fallen im ersten Betriebsjahr eher selten Gewinne an".

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