Anhebung der Mindestversicherungssummen um 25 Prozent

Erste Änderung seit 1989, tritt mit Juli 1997 in Kraft - Neue Versicherungssumme auch für Omnibusse

Wien (PWK) - In der heutigen Sitzung des Finanzausschusses des Nationalrates wird die Regierungsvorlage für eine Novellierung des Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherungsgesetzes behandelt. "Diese Novelle bringt die notwendige Anhebung der Mindestversicherungssummen in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung, die seit 1. September 1989 unverändert geblieben sind", betont Roderich Regler, Leiter der Abteilung für Verkehrspolitik der Wirtschaftskammer Österreich. ****

Die Mindestversicherungssumme ist im Regelfall eine Pauschalversicherungssumme, die derzeit 12 Millionen Schilling beträgt und nunmehr auf 15 Millionen Schilling, also um 25 Prozent, erhöht werden soll. Die Versicherungssumme für bloße Vermögensschäden wird von 120.000,-- Schilling auf 150.000,-- Schilling angehoben. Die Neuregelung soll mit 1. Juli 1997 in Kraft treten.

Analog zu den Pauschalversicherungssummen werden auch die besonderen Werte für Omnibusse bzw. für Fahrzeuge zur Beförderung gefährlicher Güter erhöht. Die neue Pauschalversicherungssumme für Omnibusse beträgt mindestens 30 Millionen Schilling für kleine Omnibusse bis 19 Plätze und steigt für je weitere angefangene 5 Plätze um zusätzlich 7,5 Millionen Schilling an. Fahrzeuge zur Gefahrgutbeförderung haften in Hinkunft für die Tötung oder Verletzung von Personen bis zu 30 Millionen Schilling, für Sachschäden zusätzlich nochmals bis zu 30 Millionen Schilling.

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Abteilung für Verkehrspolitik
Tel: 01/50105-4000DI Mag. Roderich Regler

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