OMV: OMV erwirbt Beteiligung an einem Explorationsvorhaben im Sudan

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Ad-Hoc Mitteilung von: OMV

OMV erwirbt Beteiligung an einem Explorationsvorhaben im Sudan

Den Erwerb einer Beteiligung im südwestlichen Sudan gab heute
die OMV Aktiengesellschaft bekannt. Vorbehaltlich der Regierungsgenehmigung des Sudan erwirbt die OMV einen
Projektanteil von 27,5 % im Block 5A. Die anderen ausländischen Konsortialpartner sind IPC (International Petroleum
Corporation) und Petronas, IPC fungiert auch als
Betriebsführer. IPC ist eine kanadische Ölgesellschaft,
Petronas die staatliche Ölgesellschaft von Malaysien.

Durch diesen Erwerb tritt OMV in einen Explorations- und Produktions-teilungsvertrag (EPSA) ein, welcher von IPC am 6. Februar dieses Jahres mit der sudanesischen Regierung
unterzeichnet wurde und dieser das Anrecht auf Block 5 A
gewährt. Nach Erteilung der Regierungsgenehmigung werden die Partner kollektiv einen 5%igen Anteil an Sudapet (eine
staatliche sudanesische Gesellschaft) übertragen, wobei sich
dann die endgültigen Beteiligungsverhältnisse wie folgt
ergeben: OMV 26,125%, IPC 40,375% und Petronas 28,5%.

Der Block 5A liegt in unmittelbarer Nähe und im geologischen
Trend der Blöcke 1, 2 und 4, welche derzeit durch ein
Konsortium bestehend aus Petronas, Chinese National Petroleum Company (CNPC), State Petroleum (einer kanadischen
Ölgesellschaft) und Sudapet zur Förderung von
Kohlenwasserstoffen entwickelt werden. Einige rezente Funde
haben die Prospektivität dieses Gebietes bedeutend erhöht. Die nachgewiesenen Erdölreserven werden derzeit auf 600 bis 800 Millionen Faß geschätzt. Das Konsortium für die Blöcke 1, 2 und 4 unterzeichnete vor kurzem einen Pipelinevertrag mit der sudanesischen Regierung, wonach täglich bis zu 100.000 Faß Öl
als freie Kapazität zur Nutzung durch Dritte vorbehalten
werden. Die 1.540 km lange Pipeline nach Port Sudan soll bis
Ende 1999 fertiggestellt werden und wird über eine
Gesamtkapazität von mindestens 250.000 Faß pro Tag verfügen.

Nach den derzeitigen Plänen soll im Verlaufe dieses Jahres seismische Untersuchungsarbeiten im Ausmaß von 1.350 km durchgeführt werden, um potentielle Erdölstrukturen in Vorbereitung auf die 1998/99 Bohrsaison definieren zu können. Gemäß dem EPSA Vertrag verpflichtet sich das Konsortium zum Abteufen von 2 Bohrungen.

OMV bezweckt mit diesem neuen Explorationsvorhaben, ihre Explorations- und Produktionstätigkeiten auf ein Gebiet mit vielversprechendem Kohlenwasserstoff-Potential zu erweitern.

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