Verein "Aktion Recht des Kindes auf beide Eltern" distanziert sich von MR Dipl.Ing. Mag. Rehak und Ing. Pawlikovsky.

Presseaussendung des rechtmäßig gewählten Vorstandes des Vereines:

Linz (OTS) - Der Vorstand des Vereins "Aktion Recht des Kindes auf beide Eltern" distanziert sich von den im Zusammenhang mit der Briefbombenaffäre zuletzt in allen Medien genannten Personen (insbesondere Ministerialrat Dipl.Ing. Mag. Günther Rehak, Ing. P(awlikowsky) und dem Journalisten Fidler) und teilt mit, daß diese längst aus dem Verein rechtsgültig ausgeschlossen sind:

Bereits vor fas 3 1/2 Jahren (5.1.1994) wurden Herr Ing. "P". (Pawlikowsky) und Journalist Fidler ausgeschlossen, weil mit ihnen keine geordnete Zusammenarbeit möglich war.

Herr Ministerialrat des Bundeskanzleramtes Mag. Günther Rehak wurde vom Vorstand am 30. Jänner 1997 ausgeschlossen, u.a. wegen seiner höchst skurrilen und bedenklichen Äußerungen und Thesen im Zusammenhang mit der Briefbombenaffäre.

Sollte uns die bis vor wenigen Monaten bestehende Mitgliedschaft des Herrn Rehak zum Vorwurf gemacht werden, weisen wir auf den Umstand hin, daß Herr Rehak bis heute Beamter des Bundeskanzleramtes ist und auch disziplinär "nicht in den Griff zu kriegen ist".

Herr Rehak fällt aber nicht nur durch verbale Provokationen im Zusammenhang mit der Briefbombenaffäre auf, sondern er hat auch Vereinsgeld veruntreut und agiert trotz seines Ausschlusses jetzt unter dem Namen "Aktion Recht des Kindes auf beide Eltern" so, als wäre er rechtsgültig gewähltes Vorstandsmitglied.

Zur rechtlichen Klärung dieser Umstände ist beim Bezirksgericht Wien Innere Stadt ein Verfahren anhängig. Unser Verein klagt u.a. auf Feststellung, daß Dipl.Ing. Rehak rechtsgültig aus dem Verein ausgeschlossen ist.

Leider ist durch die ständige Nennung des Vereines in den Medien der Ruf der "Aktion Recht des Kindes auf beide Eltern" gefährdet. Wir ersuchen jedoch zu bedenken, daß nur 3 Personen offensichtlich die gesamte Medienwelt und unseren Verein zum Narren halten.

Wir bitten dringend um Erwähnung der Sache, um die es unserem Verein geht:

Trotz Scheidung und Trennung sollen Kindern möglichst 2 vollwertige Elternteile erhalten bleiben. Das österreichische Familienrecht sieht in diesen Fällen bisher leider vor, daß Kinder wie Halbwaisen zu behandeln sind.

Nach den neuesten Statistiken des Österreichischen Statistischen Zentralamtes wurden 1996 insgesamt 16.255 minderjährige Kinder zu Scheidungswaisen.

Wir setzen uns mit allen demokratischen Mitteln dafür ein, daß auch in Österreich das Familienrecht in Richtung EU-Mainstream geändert wird. In England, Frankreich, Skandinavien und bald auch in Deutschland gilt, daß auch bei einer Scheidung die Elternrolle von Mutter und Vater im Regelfall unangetastet bleibt. Unsere Vereinsarbeit war bis zuletzt sehr erfolgreich, und wir vertrauen auf die Objektivität der Medien und ihre Fähigkeit, die Priorität in den jährlich vielen Tausenden Familienschicksalen zu sehen anstatt in den seltsamen Umtrieben von ein paar skurrilen Wichtigmachern.

Zusammenfassend: Der rechtmäßige Vorstand des Vereins distanziert sich mit allem Nachdruck von den genannten Personen, Dipl.Ing. Rehak, Fidler und Ing. Pawlikowsky und deren höchst bedenklichen Äußerungen und Positionen im Zusammenhang mit der Briefbombenaffäre. Weiters wird hervorgehoben, daß keine der drei Personen Mitglied des Vereins "Aktion Recht des Kindes auf beide Eltern" mehr ist und keiner der drei befugt ist, unter diesem Namen und für den Verein aufzutreten.

Rückfragen & Kontakt:

Aktion Recht des Kindes auf beide Eltern
Dr. Günter Tews
Tel.: 0732/772293

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