EA-Generali: EA-Generali: Steigende Gewinne

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Ad-Hoc Mitteilung von: EA-Generali

EA-Generali Konzern: Steigende Gewinne - verstärkte Zentraleuropa-Strategie (Teil 1)

EA-Generali stellt sich in den Stammländern auf harten Wettbewerb ein und investiert in den neuen Märkten.

Nach dem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 1996 setzt der EA-Generali Konzern im Rahmen seiner unternehmerischen Leitstrategie seine Zentraleuropa- Offensive in Österreich, Deutschland, Ungarn, Tschechien, Slowenien und der Slowakei verstärkt fort.

Während sich die Versicherungswirtschaft in den Stamm-Märkten Österreich und Deutschland in absehbarer Zukunft mit relativ bescheidenen Zuwachsraten begnügen müsse, erklärte Konzernchef Dr.Dietrich Karner anläßlich des Bilanzpresse gesprächs am 3. Juni 1997 in Wien, versprechen die neuen Märkte interessante und nach den Aufbaujahren durchaus rentierliche Investitionsmöglichkeiten.

In Österreich widmet die EA-Generali der Forcierung der Bankenvertriebswege ihr besonderes Augenmerk. Anfang April konnte mit der Drei-Banken-Gruppe eine Kooperationsvereinbarung geschlossen werden. Diese in ganz Österreich (mit Ausnahme des Burgenlandes) tätige Gruppe mit einer addierten Bilanzsumme von mehr als 166 Mrd. ATS und über 3.000 Mitarbeitern stellt eine wesentliche Ergänzung der österreichischen Vertriebsschienen dar. Nach der bereits erfolgten Übernahme der direkten Beteiligungen an der Bank für Tirol und Vorarlberg sowie an der Bank für Kärnten und Steiermark erfolgt derzeit der Aufbau der Kooperation im operativen Bereich. Begrüßt wird bei der EA- Generali auch die seitens der BAWAG erfolgte Einladung, sich an einem Konsortium zu beteiligen, das 49% der im Besitz der Republik Österreich befindlichen Anteile der P.S.K. erwerben möchte; das Interesse der EA-Generali bezieht sich vor allem auf die Vertriebsmöglichkeiten über die rund 2.300 Postämter in Österreich.

Gespräche mit der Ersten österreichischen Spar- Casse über die weitere Kooperation werden für den Herbst dieses Jahres erwartet.

Parallel zu diesen aktuellen Entwicklungen begegnet die EA-Generali in ihren Stamm-Märkten Österreich und Deutschland dem verschärften Wettbewerb mit umfassenden Produkt-Innovationen und flexibler Prämiengestaltung, aber auch mit der Realisierung von kundenorientierten Effizienzsteigerungsprogrammen. "Wir sehen auch aus dem Erfolg des Vorjahres, daß wir uns sehr rasch auf geänderte Wettbewerbs- bedingungen einstellen können, " so Karner. In Österreich konnte der Marktanteil der Gruppe von 18,36 auf 19,70 % gesteigert werden, während die Top Ten der Branche insgesamt Marktanteilsverluste hinnehmen mußten. Auch die fünf deutschen Versicherungsgesellschaften der Gruppe wuchsen insgesamt stärker als der Markt.

Während andere österreichische Versicherungsgruppen jetzt erste Schritte in benachbarte Länder setzen, kann die EA-Generali bereits auf langjährige Erfahrungen und umfassende Kenntnis dieser Märkte verweisen. Dies gilt sowohl für den größten EU- Versicherungsmarkt -Deutschland - als auch für die neuen Märkte, in denen die EA-Generali eine langfristige Aufbau-Strategie Zug um Zug realisiert. Mittlerweile ist die EA-Generali bereits in vier neuen Märkten mit acht von ihr selbst gestionierten Gesellschaften, nämlich mit sechs Versicherungsgesellschaften sowie einer Bausparkasse und einem Pensionsfonds tätig.

"Wir sind in Ungarn mit der Providencia und der Generali Budapest bereits in der Gewinnzone", erklärt Dr. Karner den Erfolg der Strategie, "und haben unseren Marktanteil auf 17,6 % ausgebaut." In diesem Jahr expandierte die EA-Generali auch in den ungarischen Reiseversicherungs- und in den Bausparkassenmarkt. Die beiden neuen Gesellschaften haben bereits ihren Betrieb aufgenommen.

In Tschechien werde der Break-even der jungen Konzerngesellschaft Generali Pojistovna aufgrund des gesunden Wachstums früher als geplant erreicht, erläutert Karner. Und dies, obwohl das Monopol in der Kfz-Haftpflichtversicherung nach wie vor nicht gefallen ist.

Die neue Gesellschaft in Slowenien - die Generali- SKB ist ein Joint Venture mit Sloweniens zweitgrößter Bank - hat ebenfalls bereits ihre Geschäftstätigkeit begonnen und wird insbesondere nach Erhalt der Konzession für das Lebensversicherungsgeschäft stark expandieren.

In der Slowakei läuft der Aufbau der Generali Poistovna planmäßig, wobei vorerst die Begleitung von Kunden in dieses Land im Vordergrund steht.

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