Arbeitszeitflexibilisierung im Gastgewerbe

Kollektivvertragsabschluß für 18.000 Angestellte Melcher: Verhandlungspartner zeigten Verständnis

Wien (PWK) - Die Kollektivvertragsgehälter für die rund 18.000 Angestellten im Gastgewerbe werden ab Juni um 2,1 Prozent, mindestens aber um 350 Schilling erhöht. Voraussetzung für diesen bundesweiten Abschluß war die Bereitschaft der Arbeitnehmer, die geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als Teil der Verhandlungen zu akzeptieren und notwendigen Anpassungen im Zusammenhang mit dem Arbeitszeitgesetz zuzustimmen. ****

,Die flexible Haltung der Gewerkschaft eröffnet dem Gastgewerbe neue Möglichkeiten, die Betriebsorganisation an die geänderten Rahmenbedingungen anzupassen. Die organisatorischen Erleichterungen im Personalbereich dienen der Erhaltung der Arbeitsplätze und liegen daher im Interesse sowohl der Arbeitgeber als auch der

Arbeitnehmer", betonte der Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite und Vorsteher des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskam-mer Österreich, Hans Melcher. Verhandlungsführer auf Seiten der Arbeitnehmer war der Vizepräsident der Bundesarbeitskammer, Alfred Gajdosek.

Die Arbeitszeitflexibilisierung ermöglicht u.a. die Anhebung der Durchrechnungszeit von 4 auf maximal 13 Wochen. Ein besonders wichtiger Punkt ist die Möglichkeit einer zusammenhängenden 4-Tage-Woche mit je 10 Normalarbeitsstunden plus 2 Überstunden pro Tag.

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Dr. Michael Raffling

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