Wiener LIF über Kritik an Bank Austria - "Privatisierung" nicht überrascht.

LIF-Alkier: ÖVP hat sichergestellt, daß Bank jetzt
nicht privatisiert wird

Wien (OTS) Mit dem Beschluß der Wiener
Rathausregierung zur sogenannten "Privatisierung" habe
die ÖVP sichergestellt, daß die Bank jetzt nicht aus
dem Einfluß der SPÖ käme. "LIF-Gemeinderat Alkier, der
sich über die fachliche Übereinstimmung von "Erste"-
Vostand Ulrich freut: "So geht es eben nicht,- der
einzig praktikable Weg liegt in der Auflösung der AVZ
als Voraussetzung für eine echten Privatisierung"

Den Liberalen sei nicht ganz klar, ob sich die
Wiener ÖVP aufgrund ihrer wirtschaftlichen Unkenntnis
oder zur Rettung ihrer Koalitionsposition auf den
gemeinsamen SPÖVP-Antrag eingelassen habe. Bitter sei
jedenfalls, daß die ehemalige bürgerliche
Wirtschaftspartei einer Reihe Liberaler Anträge nicht
zugestimmt habe, die ab sofort geholfen hätte, die Bank
Austria aus der letztlich unnotwendigen Politdiskussion herauszuführen.

So lehnte die ÖVP ab, daß dem Gemeinderat der Haftungsgemeinde Wien Jahresabschlüsse der AVZ zur
Verfügung gestellt würden oder daß die Sparkassenräte
nach einem Hearing gewählt würden. Auch die Tatsache,
daß die ÖVP nicht wolle, daß die Gemeinde eine
Entschädigung für die Haftung erhalte, sei betrüblich. Schließlich haben die ÖVP-Gemeinderäte u.a. auch gegen
die Liberalen Anträge einer Kontrollamtsprüfung oder
gegen die Ausschreibung des AVZ-Vorstands und die
zwingende Unvereinbarkeit mit dem Bank Austria-
Vorstand gestimmt.

"Wir hoffen, daß die ÖVP nun erkannt hat, daß es
nichts bringt, immer zu tun, was die SPÖ ihr sagt", so
Alkier abschließend.

(Schluß)

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