Sex mit 13-jähriger Schülerin: Wird Stadtschulrat jetzt endlich aktiv?

Wiener Liberale nach Gerichtsverhandlung: Werden in Stadtschulrats-Sondersitzung Anträge einbringen

Wien (OTS) Der vom Profil aufgedeckte sexuelle Mißbrauch einer 13-jährigen Wiener Schülerin durch ihren Hauptschullehrer führte diese Woche erwartungsgemäß zu einer hohen Verurteilung in erster Instanz. Für die Wiener Liberalen Anlaß, die Tatenlosigkeit des Wiener Stadtschulrates erneut zu kritisieren.

LIF-LAbg. Wolfgang Alkier: "Ein Lehrer, gegen den die Staatsanwaltschaft - noch dazu bei solchen Delikten - Vorerhebungen führt, geschweige denn Anklage erhebt, muß auf der Stelle suspendiert werden. In diesem Fall hätte dies spätestens vor 2 Jahren passieren müssen."

Der Liberale Fraktionssprecher im Kollegium des Stadtschulrates kündigte an, daß seine Fraktion in der nächsten Sitzung diesbezügliche Anträge einbringen werde. Die gemeinsam von der Opposition beantragte Sondersitzung zur Schulleiterbestellung biete sich dafür an. Gefordert wird von den Liberalen, daß die Disziplinarkommission und der Präsident des Stadtschulrates in solchen Fällen sofort eine Suspendierung erlassen, sobald aus der Aktenlage ersichtlich ist, daß eine Anklage denkbar ist.

"Es ist durch nichts zu rechtfertigen, daß man im Stadtschulrat wegschaut und sich vertagt, oder dem Lehrer durch Versetzung nur ein anderes Betätigungsumfeld gibt, bis es endlich irgendwann zu einer gerichtlichen Verurteilung kommt. Mir ist lieber, einige Lehrer können mit einem Teil ihrer Bezüge spazieren gehen und unsere Kinder sind dafür sicher vor ihnen", so Alkier, der abschließend hinterfragt, ob der Lehrer, nun nach der Verurteilung wenigstens endlich vom Stadtschulrat aus der Schule abgezogen würde.

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