BDAG Balcke-Dürr AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Die BDAG Balcke-Dürr AG
(Ratingen) veröffentlicht in ihrem Halbjahresbericht (1. Oktober 1996 bis 31. März 1997) des Geschäftsjahres 1996/97 folgende Eckdaten und Informationen über ihre Unternehmensgruppe:

Die ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 1996/97 verliefen für die BDAG-Gruppe weitgehend positiv. Der Auftragseingang nahm um 36 Prozent von 937 Millionen DM auf rund 1,27 Milliarden DM zu. Davon entfielen 9 Prozent-Punkte auf Neukonsolidierungen, so daß bereinigt ein Anstieg um 27 Prozent verbleibt. Der Zuwachs ist ausschließlich auf das Auslandsgeschäft zurückzuführen, das um 150 Prozent ausgeweitet werden konnte. Entsprechend erhöhte sich der Auslandsanteil von 30 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 56 Prozent.

Beim Umsatz legte die Gruppe im Berichtszeitraum um 24 Prozent auf 794 Millionen DM (Vorjahr 641 Millionen DM) zu. Der Auslandsanteil betrug 36 Prozent. Der Auftragsbestand erhöhte sich auf 2,97 Milliarden DM mit einer Auslandsquote von 55 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter verminderte sich um 2 Prozent von 5.019 auf 4.935. Bereinigt um die Neukonsolidierungen nahm sie um rund 9 Prozent ab.

Trotz der außerordentlichen Ergebnisbelastungen bei Krantz-TKT und der Chema sowie des im Verhältnis zum Auftragseingang relativ niedrigen Umsatzes konnte das Zwischenergebnis im ersten Halbjahr in der Größenordnung des entsprechenden Vorjahreszeitraums (minus 35 Millionen DM) gehalten werden.

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet die Gruppe einen Auftragseingang in der Größenordnung von 2,2 Milliarden DM. Das bedeutet einen Anstieg um 17 Prozent gegenüber dem um den Großauftrag Flughafen Athen bereinigten Wert von 1995/96. Der Auslandsanteil soll auf rund 52 Prozent nach 45 Prozent im Vorjahr anwachsen. Beim Umsatz rechnen wir mit einem Volumen von ca. 2,0 Milliarden DM bei einer Auslandsquote von 35 Prozent nach 29 Prozent zum 30. September 1996.

Die gute Entwicklung des ersten Halbjahres beim Auftragseingang und Umsatz darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß das Ergebnis 1996/97 noch spürbar von außerordentlichen Aufwendungen beeinflußt wird. Hinzu kommen operative Belastungen aus der Restabrechnung schlechtpreisiger Altaufträge sowie anhaltend hohe Vorlaufkosten für die weitere Internationalisierung der Gruppe. Insgesamt geht der BDAG-Vorstand aus heutiger Sicht davon aus, für das laufende Geschäftsjahr ein ausgeglichenes Ergebnis auszuweisen.

Mit Beendigung der Restrukturierungsmaßnahmen und auf Basis des per 31. März 1997 hohen Auftragsbestandes von rund 3 Milliarden DM mit im Durchschnitt verbesserter Preisqualität gehen die Planungen bereits für das Folgejahr wieder von einem Überschuß aus, der an die Ertragskraft früherer Jahre anknüpft.

Ende der Mitteilung

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